Männlichkeit, Extremismus und Gleichstellung – Fachtag des Bundesforum Männer zeigt, was jetzt politisch nötig ist

Am 4. Juni 2025 lud das Bundesforum Männer zum Fachtag „Spielarten des Hasses – Männer und Männlichkeit:en in Extremismus und Antifeminismus“ sowie zum anschließenden politischen Jahresempfang nach Berlin ein. Rund 140 Teilnehmende aus Politik, Fachpraxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um über die Verflechtungen von autoritären Männlichkeitsbildern, Radikalisierung und gleichstellungspolitischen Herausforderungen zu diskutieren.

In Keynotes, Panels und Workshops wurde deutlich: Männlichkeiten sind ein Schlüsselfaktor im Verständnis und in der Bekämpfung von Extremismus. Wie junge Männer für Demokratie und Vielfalt gewonnen werden können – online wie offline – war das zentrale Thema des Tages.
Vertreter:innen aus Fachpraxis und Politik rückten die Frage in den Fokus, wie extremistische Akteure gezielt an Männlichkeitsvorstellungen anknüpfen, welche gesellschaftlichen Erfahrungen den Weg in Radikalisierung begünstigen – und was dem entgegengesetzt werden kann. In neun parallelen Workshops wurden anschließend vielfältige Perspektiven auf Männlichkeit und Extremismus diskutiert.

Die aktuellen Zahlen sind eindeutig: Rechtsextreme Gewalt nimmt zu – und sie wird überwiegend von Männern verübt.
Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie Geschlecht und Männlichkeit in Präventionsstrategien integriert, digitale Radikalisierung eindämmt und zivilgesellschaftliche Strukturen absichert – auch in der Männerarbeit.

Thomas Altgeld, Vorsitzender BFM

Der anschließende politische Jahresempfang bot Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung mit Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft. Impulse u. a. von Juana Remus (Antidiskriminierungsstelle des Bundes) unterstrichen die politische Relevanz gleichstellungsorientierter Männerpolitik in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.
In ihrem Grußwort würdigte Saskia Esken (Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags) die Arbeit des Bundesforum Männer.

In unserer Pressemitteilung fassen wir die zentralen Erkenntnisse und Forderungen des Tages zusammen:

Bundesforum Männer / Foto: Kira Hofmann/photothek.de

Mann-Sein heute • 3sat Kulturzeit

Interview mit Markus Theunert (männer.ch) im Rahmen des BFM Fachtags und Jahresempfangs “Spielarten des Hasses – Männer und Männlichkeit:en in Extremismus und Antifeminismus” am 4. Juni 2025.

Deshalb ist Extremismus und Gewalt überwiegend männlich • DLF Kultur

Interview im Deutschlandfunk Kultur mit Thomas Altgeld, Vorsitzender des Bundesforum Männer, anlässlich des BFM Fachtags und Jahresempfangs “Spielarten des Hasses – Männer und Männlichkeit:en in Extremismus und Antifeminismus” am 4. Juni 2025.

Papa-Treff Hellersdorf: Wo Väter Hilfe finden • rbb24 Abendschau

Im Immer mehr Väter übernehmen aktiv Verantwortung für ihre Kinder – doch bei Trennung oder Konflikten fehlt oft die passende Unterstützung. Im Papa-Treff Hellersdorf finden sie Beratung und Austausch. Anlässlich des Vatertags war Dag Schölper, Geschäftsführer BFM, am 29. Mai 2025 zum Gespräch bei der rbb24 Abendschau zu Gast.

Männer müssen über ihren Männlichkeitsschatten springen • hkk Krankenkasse

Thomas Altgeld ist Psychologe, Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung e. V. sowie Vorstandsvorsitzender des Bundesforum Männer. Im Gespräch mit der hkk Krankenkasse erklärt er, warum Männer seltener Hilfe suchen, welche Rolle alte Rollenmuster dabei spielen – und wie sich das ändern lässt.

Anlass für das Gespräch sind die Ergebnisse der repräsentativen forsa-Umfrage „Mann, wie geht’s dir?“ der hkk Krankenkasse mit über 1.600 Teilnehmenden, darunter rund 1.000 Männer. Das Ergebnis: Zwar bewerten viele Männer ihren Gesundheitszustand positiv, doch im Umgang mit psychischen Belastungen sind sie auffallend zurückhaltend.

Gleichstellung und eigenständige Existenzsicherung erfordern die faire Teilung der Sorgearbeit!

Zum Arbeitsstart der neuen Bundesregierung äußert sich das Bündnis Sorgearbeit fair teilen zum Koalitionsvertrag: Die Regierung hat sich gleichstellungs-, familien- und wirtschaftspolitische Ziele gesetzt, die das Bündnis begrüßt. Während einige der geplanten Maßnahmen in die richtige Richtung weisen, widersprechen andere der Zielsetzung grundsätzlich.

Die geschlechtliche Arbeitsteilung entspricht nicht mehr den Lebensvorstellungen vieler Paare. Unabhängig vom eigenen Geschlecht wollen Frauen und Männer sowohl private Sorgearbeit und Sorgeverantwortung übernehmen als auch den eigenen Lebensunterhalt verdienen können. Das Bundesforum Männer engagiert sich deshalb seit 2020 im Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ für gleiche Verwirklichungschancen für alle Geschlechter.

Das Bündnis begrüßt, dass die Koalitionspartner die faire Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit als eigenständige Zielsetzung formulieren: „Die relevanten Vorhaben des Koalitionsvertrages sind jedoch größtenteils wenig konkret formuliert, ihre Ausgestaltung bleibt vage. Es kommt nun entscheidend darauf an, diese Zielsetzung mit passenden Maßnahmen und ausreichenden finanziellen Mitteln zu hinterlegen. Prüfaufträge allein ändern nichts. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass die notwendigen Maßnahmen für eine faire Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit priorisiert werden.“

Als grundsätzlich positiv bewertet das Bündnis die Weiterentwicklung des Elterngeldes, die erweiterten und flexibleren Freistellungsansprüche für pflegende Angehörige, die mögliche Einführung eines Familienpflegegeldes, das Vorhaben des Familienbudgets für sogenannte „Alltagshelfer“ und die geplante Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Weitere begrüßenswerte Zielsetzungen wie die Unterstützung für Familien nach der Geburt bedürfen dringend der Konkretisierung. 

Für problematisch hingegen hält das Bündnis die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit und die Einführung von steuerlichen Anreizen für Überstunden. Das Bündnis bedauert, dass sich weitere Maßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zur fairen Verteilung von Sorgearbeit leisten könnten, wie beispielweise die Abschaffung der Lohnsteuerklasse V und die Überwindung des Ehegattensplittings zugunsten der Individualbesteuerung, nicht im Koalitionsvertrag wiederfinden. 

Die ausführliche Bewertung des Koalitionsvertrages ist hier zu finden:

Das Bündnis

Das zivilgesellschaftliche Bündnis Sorgearbeit fair teilen setzt sich für die geschlechtergerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit im Lebensverlauf ein. Seine 32 Mitgliedsverbände haben sich zum Ziel gesetzt, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für den Gender Care Gap und seine Auswirkungen zu sensibilisieren und sich für die Schließung der Sorgelücke einzusetzen.

Weitere Informationen:

Website: www.sorgearbeit-fair-teilen.de
Instagram: @buendnis_sorgearbeit
LinkedIn: @buendnis-sorgearbeit

Kampf gegen Kinderarmut muss zentrales Projekt der neuen Bundesregierung sein

Die Bundesregierung hat bei der Umsetzung einer Kindergrundsicherung versagt. Und auch die Wahlprogramme der Parteien bieten wenig Hoffnung, dass die Einführung einer echten Kindergrundsicherung in der nächsten Legislaturperiode Realität wird. Die Bündnismitglieder rufen daher die Parteien auf, beim Thema Kinderarmut nicht wegzuschauen. 

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland und Sprecherin des Bündnis Kindergrundsicherung sagt:

Kinderarmut betrifft in Deutschland viel zu viele Kinder – es muss heute, nicht morgen etwas dagegen getan werden. Investitionen in Kitas und Schulen sind wichtig, aber reichen bei weitem nicht aus. Es ist besorgniserregend, dass Kinderarmut in den meisten Wahlprogrammen nur am Rande auftaucht. Lediglich zwei Parteien sprechen sich für eine Kindergrundsicherung aus. Hier müssen die übrigen Parteien deutlich nachbessern. Wir als das Bündnis Kindergrundsicherung fordern die zukünftige Bundesregierung jetzt schon auf, den Kampf gegen Kinderarmut und echte Startchancen zu einem ihrer zentralen Projekte zu machen!

Verena Bentele, VdK

Dr. Dag Schölper vertritt als Geschäftsführer des Bundesforum Männer (BFM) insbesondere die gleichstellungspolitischen Interessen von Vätern und fügt hinzu:

Viele Väter empfinden es als große Belastung, wenn sie ihren Kindern kein Leben ohne Armut ermöglichen können – sei es aufgrund geringer Einkünfte, Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Sie müssen miterleben, wie ihren Kindern gesellschaftliche Teilhabe verwehrt bleibt, weil das Geld hinten und vorn nicht reicht. Diese Situation gefährdet nicht nur die Chancen der Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft.

Dr. Dag Schölper, BFM

Das Bündnis Kindergrundsicherung macht sich seit 2009 mit einer wachsenden Zahl von Mitgliedsverbänden für eine echte Kindergrundsicherung stark. Dabei sollen möglichst viele Leistungen gebündelt, automatisiert sowie in ausreichender Höhe ausgezahlt werden. Das Bundesforum Männer ist seit 2017 Mitglied im Bündnis Kindergrundsicherung.

Weitere Infos zum Bündnis Kindergrundsicherung finden Sie hier: www.kinderarmut-hat-folgen.de

Auch Väter sind eine wichtige Wählergruppe • Echte Papas Podcast

Im Interview mit Marco Krahl und Florian Schleinig vom Echte Papas Podcast zieht BFM Geschäftsführer Dag Schölper im Vorfeld der Bundestagswahl ein Fazit der letzten Legislaturperiode – und wagt einen Ausblick. Warum wurden viele Vorhaben, die im Koalitionsvertrag standen, nicht umgesetzt? Weshalb wird Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft zu kurz gedacht? Welche Parteien nehmen im Wahlkampf auch die Interessen der Familien in den Fokus?

Rollenbilder zwischen Wandel und Tradition: Gleichstellungspolitik muss mehr für junge Männer tun, um sie nicht zu verlieren 

Berlin, Das Bundesforum Männer e.V. (BFM) war am 24.1.2025 zum gleichstellungspolitischen Jahresauftakt mit seiner Fachveranstaltung „Männerbilder in Zeiten des Wandels – Bestandsaufnahme und gleichstellungspolitische Perspektiven“ im Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) zu Gast. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die vom BMFSFJ beauftragte Studie „Junge Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren: Lebensgefühl – Sozialcharaktere – Unterstützung“ vorgestellt. Die Studienergebnisse und die Diskussion zeigen, dass besonders für junge Männer eine Gleichstellungspolitik wichtig ist, die ihnen in den gegenwärtigen Krisenzeiten Orientierung gibt. 

Viele junge Männer fühlen sich mit widersprüchlichen Rollenerwartungen konfrontiert und sind damit überfordert. Gleichzeitig machen sie die Erfahrung, dass auf jeden Fehler, den sie machen, oft sehr heftig reagiert wird. Man darf das nicht ignorieren, sondern als Gesellschaft müssen wir auch für junge Männer – jenseits der Angebote für Kinder und Jugendliche – verlässliche Räume für Austausch, Reflexion und Unterstützung vorhalten. Anderenfalls droht, dass wir viele frustriert sich selbst überlassen.

Thomas Altgeld, Vorstandsvorsitzender des BFM

Neue Studie beleuchtet Perspektiven junger Männer 

Männer stehen heute im Spannungsfeld zwischen neuen Geschlechterbildern und traditionellen Männlichkeitsanforderungen. Diese Gleichzeitigkeit wird als widersprüchlich und verunsichernd erlebt. In Lebensphasen, die von Übergängen und Neuorientierung geprägt sind, kann dies besonders deutlich werden. 

Prof. Dr. Carsten Wippermann vom DELTA-Institut präsentierte Ergebnisse aus der aktuellen Studie „Junge Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren: Lebensgefühl – Sozialcharaktere – Unterstützung“. Die qualitative Untersuchung zeigt, dass viele junge Männer bei Unsicherheiten auf traditionelle Männlichkeitsbilder zurückgreifen. Einige tun das ganz bewusst, anderen scheint dies eher ungewollt zu passieren. Für die Politik der Bundesregierung erwächst daraus die Aufgabe, zielgruppenspezifisch gleichstellungspolitische Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln.

Thematische Schwerpunkte und Impulse aus Wissenschaft und Politik 

Das BFM setzt sich seit langem für eine Stärkung der Gleichstellungspolitik in Deutschland ein, die auch Jungen und Männer dezidiert adressiert. Das BFM sieht das als zentralen Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Sicherung der Demokratie. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung fanden sich aus Sicht des BFM viele gute Ansätze, die gerade auch für junge Männer wichtige Verbesserungen gebracht hätten. Besonders die Familienstartzeit wäre ein wichtiger Schritt gewesen, um jungen Männern und werdenden Vätern die mehrheitlich gewünschte aktive Teilhabe am Familienleben auf Augenhöhe mit ihren Partnerinnen zu erleichtern. 

Eine moderne Gleichstellungspolitik geht alle an. Deshalb muss Gleichstellungspolitik auch Männerpolitik sein.

Lisa Paus, Bundesministerin BMFSFJ

Neben Bundesministerin Lisa Paus und Prof. Dr. Carsten Wippermann diskutierten Dr. Dag Schölper (Geschäftsführer des BFM), der Buchautor und Männerberater Boris von Heesen sowie die Autorin Dr. Susanne Kaiser über nachhaltige Männlichkeitsbilder und gleichstellungspolitische Maßnahmen. Die Moderation übernahm der Buchautor und Gleichstellungsaktivist Markus Theunert. 

Ausblick 

Die Veranstaltung machte deutlich: Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik erfordert differenzierte Ansätze, die auch die individuellen Bedürfnisse junger Männer berücksichtigt.

Wir müssen Dialogräume schaffen, in denen sich junge Männer mit ihren Unsicherheiten aufgehoben fühlen und gleichzeitig Anreize für ein nachhaltiges Leben jenseits überholter Rollen- und Männerbilder erhalten. Dafür benötigen wir von der Politik mehr Anstrengung bei dem bundesweiten Ausbau von Beratungsangeboten für Jungen, Männer und Väter.

Thomas Altgeld, Vorstandsvorsitzender des BFM

Für weiterführende Informationen, Interviews und Stellungnahmen steht unsere Pressestelle gern zur Verfügung. 

Kürzungen und Unsicherheiten in der Jungen- und Männerarbeit

Die Jungen- und Männerarbeit in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen. Eine aktuelle Mitgliederumfrage des Bundesforum Männer (BFM) zeigt einen alarmierenden Trend: Projekte sind von finanziellen Unsicherheiten und Kürzungen bedroht – eine langfristige Planungssicherheit ist für viele Träger und Organisationen schwierig. Dies gefährdet nicht nur die individuelle Unterstützung von Jungen und Männern, sondern hat auch gesamtgesellschaftlich negative Auswirkungen.  

Jungen- und Männerarbeit stärkt demokratische Werte und sozialen Frieden  

Die Arbeit mit Jungen und Männern leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie wirkt präventiv gegen antidemokratische Tendenzen, Rechtsextremismus und Antifeminismus und unterstützt demokratische Werte in unserer Gesellschaft. Das Bundesforum Männer hat seine Mitglieder nach einem politisch turbulenten Jahresende befragt, wie sie in die Zukunft blicken.  

Das BFM fordert die Politik in Kommunen, Ländern und im Bund auf:
„Sichern Sie Fördermittel und Planungssicherheit für eine Arbeit, die gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte stärkt!“  

Zentrale Ergebnisse der Umfrage

  • Rund die Hälfte der teilnehmenden Mitglieder schätzen ihre aktuelle finanzielle Lage als (sehr) instabil ein.  
  • 12 der 24 Mitglieder haben bereits (leichte) Kürzungen erfahren. Weitere vier Organisationen gaben an, dass die Lage noch unklar sei. Nur acht Organisationen gaben an, dass bei ihnen alles stabil sei. Dies zeigt, dass finanzielle Unsicherheiten für viele ein akutes Thema sind.  
  • Die Mehrheit der Organisationen schätzt die finanzielle Zukunft als „schwer einschätzbar“ ein oder erwartet Kürzungen. Dies zeigt eine weit verbreitete Unsicherheit, die langfristige Planung erschwert.  

„Jungen- und Männerarbeit ist unverzichtbar. Indem wir Männlichkeitsbilder kritisch hinterfragen und positive Perspektiven aufzeigen, stärken wir nicht nur die Betroffenen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie. Wer Gewalt überwinden will, darf hier nicht sparen. Wer Gender Gaps schließen will, muss hier absichern und nicht abschalten. Die Politik steht in der Verantwortung, jetzt zu handeln, um diese unverzichtbare Arbeit zu sichern.“  

Thomas Altgeld, Vorstandsvorsitzender des Bundesforum Männer

Unsere Forderungen:

  1. Fördermittel sichern: Eine stabile Finanzierung ist die Grundvoraussetzung, um langfristige Projekte zu erhalten.  
  2. Planungssicherheit schaffen: Organisationen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um nachhaltig und zukunftsorientiert arbeiten zu können.  
  3. Gemeinsame Lösungen entwickeln: Politik, Zivilgesellschaft und Organisationen müssen zusammenarbeiten, um Jungen- und Männerarbeit zu stärken.