
Täterarbeit – Zwischen Diversifizierung und Qualitätssicherung
12. November • 12:00 — 17:30
Wie kann Täterarbeit im Kontext häuslicher Gewalt weiterentwickelt werden und zugleich verbindliche Qualitätsstandards sichern? Der Fachtag 2026 der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) widmet sich dem Spannungsfeld zwischen einer zunehmenden Diversifizierung der Täterarbeit und den Anforderungen an ihre Qualitätssicherung.
Das Programm nimmt rechtliche und gleichstellungspolitische Rahmenbedingungen ebenso in den Blick wie die Perspektive des Opferschutzes und aktuelle Erkenntnisse zu geschlechtsspezifischer Gewalt. Zum Abschluss diskutiert ein Podium, wie sich Weiterentwicklung und Qualitätssicherung in der Täterarbeit miteinander verbinden lassen.
Programm und Mitwirkende
- Rechtsgrundlagen der Täterarbeit – Status quo und aktuelle Entwicklungen
- Nadine Weber (Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser): Anforderungen an gleichstellungsorientierte Täterarbeit
- Michaela Gosch (Dachverband Vernetzter Opferschutz & opferschutzorientierte Täterarbeit DV-OTA, Österreich / BAG TäHG): Perspektive Opferschutz – Chancen und Grenzen opferschutzorientierter Täterarbeit in der Präventionsberatung
- Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt: Monitor Gewalt gegen Frauen – im Fokus Täterarbeit
- Podium „Täterarbeit – Zwischen Diversifizierung und Qualitätssicherung“ mit Tina Gröbmayr (LAG Täter*innenarbeit Häusliche Gewalt Baden-Württemberg e. V. / Bezirksverein Freiburg), Sibylle Schreiber (Frauenhauskoordinierung e. V.) und Müşerref Tanrıverdi (Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt)
Begrüßung und Abschluss übernimmt Max Lindner (BAG TäHG). Moderiert wird der Fachtag von Anna McKenzie. Das Programm ist vorläufig.
Anmeldung per Email: anmeldung@bag-taeterarbeit.de