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Jungen und Männer – zwischen demokratiegefährdenden Männlichkeitskonzepten und fürsorglicher Männlichkeit

24. September 17:00 19:00

Die digitale Veranstaltung widmet sich dem Phänomen der sogenannten Manosphere, dem Maskulinismus und antifeministischen Dynamiken in sozialen Medien. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Mechanismen traditioneller und demokratiegefährdender Männlichkeit sichtbar zu machen. Im Fokus stehen vor allem Jugendliche und deren Ansprechbarkeit für antifeministische und autoritäre Männlichkeitsbilder.

Björn Süfke, Autor, Psychologe und Männerberater bei man-o-mann männerberatung e. V., führt in die theoretischen Grundlagen ein und beleuchtet gesellschaftliche Entwicklungen sowie die Attraktivität entsprechender Online-Angebote. Daran anknüpfend vermittelt David Gelhaar, Bildungsreferent mit Schwerpunkten auf intersektionale geschlechterreflektierte Jungenarbeit und Männlichkeit(en) bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., praxisnahe Ansätze geschlechterreflektierter Jungenarbeit und zeigt deren präventive Potenziale gegenüber antifeministischen Denk- und Handlungsweisen auf. Hierbei werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag vermittelt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jungen und Männer durch Entlastung, Förderung und Pädagogik darin unterstützt werden können, fürsorgliche und solidarische Männlichkeitsentwürfe zu entwickeln. Neben theoretischen Impulsen wird daher auch praktisch gearbeitet und gemeinsam über Handlungsmöglichkeiten durch pädagogische Präventionsarbeit nachgedacht.

Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt: Auf jeweils etwa halbstündige Inputs folgen Diskussion, Erfahrungsaustausch sowie Raum für die Entwicklung und Reflexion eigener Strategien.

Kostenlos