Männlichkeitsnormen und Gewalt – Fachtag des Bundesforum Männer in Berlin diskutiert Wege für Prävention und Gewaltschutz

Welche Rolle spielen Männlichkeitsnormen bei der Entstehung, Wahrnehmung und Bearbeitung von Gewalt? Darüber diskutierten am 2. Juni 2026 in Berlin rund 170 Fachleute aus Politik, Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beim Fachtag „GEWALT.MACHT.MÄNNER – Perspektiven für Prävention, Schutz und wirksames Handeln“ des Bundesforum Männer. Im Mittelpunkt standen fachliche Perspektiven auf Gewaltprävention, Gewaltschutz und digitale Gewalt sowie die Frage, wie bestehende Ansätze langfristig gestärkt werden können.

Gewalt wird gesellschaftlich geächtet, verurteilt und problematisiert. Dennoch bleibt sie Alltag für Millionen Menschen. Gewalt verlagert sich zudem in neue Räume – etwa in Form von digitaler Gewalt oder Hass in Online-Netzwerken.
Für Jungen und Männer sind Gewaltdarstellungen ein alltäglicher Bezugspunkt beim Aufwachsen. In Filmen, Serien, Musik und sozialen Medien werden gewaltvolle Verhaltensweisen immer wieder mit „Männlichkeit“ verknüpft und als durchsetzungsstark, mutig oder überlegen inszeniert. So entsteht ein Widerspruch: Was offiziell abgelehnt wird, wird kulturell zugleich normalisiert und teilweise sogar aufgewertet.

Gewalt ist ungleich verteilt und eng mit Geschlecht verbunden. Frauen sind besonders häufig und schwer betroffen. Gleichzeitig erleben auch Männer in erheblichem Umfang Gewalt, insbesondere im Bereich psychischer und körperlicher Übergriffe. Damit rückt ein Zusammenhang in den Mittelpunkt, der in der öffentlichen Debatte oft unterbelichtet bleibt: Männer sind in vielen Kontexten sowohl die Hauptausübenden von Gewalt als auch selbst von Gewalt betroffen. Männlichkeitsnormen prägen beides.

„Wer Gewalt wirksam reduzieren will, muss die Rolle von Männlichkeitsbildern politisch ernst nehmen und darf sie nicht länger als Randthema behandeln. Es reicht nicht, einzelne Projekte zu fördern: Wir brauchen eine verbindliche Strategie, die Prävention, Gewaltschutz und gleichstellungsorientierte Männerpolitik zusammendenkt, dauerhaft finanziert und auch digitale Räume einbezieht. Solange hier nur punktuell gehandelt wird, bleibt Gewaltprävention Stückwerk.“

Thomas Altgeld, Vorsitzender BFM

Gewalt ist Teil gesellschaftlicher Männlichkeitsordnungen. Solange Dominanz als Stärke gilt, bleibt Gewalt eine naheliegende Option. Das schadet allen – und bringt Jungen und Männer selbst überproportional in Gewaltverhältnisse, als Täter wie als Betroffene. Prävention muss darauf zielen, diese Muster grundlegend zu verändern.“

Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer BFM

Fotos: Amrei Schulz / Photothek

Gewaltprävention braucht langfristige Lösungen

Der Fachtag machte deutlich: Gewalt entsteht nicht nur im individuellen Verhalten, sondern auch in sozialen und kulturellen Zusammenhängen. Deshalb braucht es langfristige und verlässliche Ansätze, die über kurzfristige Projekte hinausgehen.

Zentrale Ansatzpunkte:

Gewalt geschlechterreflektiert betrachten:

  • Männlichkeitsbilder und -normen prägen, wie Gewalt entsteht und wahrgenommen wird.
  • Prävention muss hier ansetzen und Alternativen stärken. 

Betroffene und Ausübende zusammendenken:

  • Wirksame Prävention umfasst sowohl den Schutz von Betroffenen als auch die Arbeit mit gewaltausübenden Personen. 

Digitale Räume einbeziehen:

  • Gewalt und Radikalisierung finden zunehmend auch online statt und müssen stärker berücksichtigt werden. 

Strukturen sichern:

  • Viele erfolgreiche Angebote in Prävention, Beratung und Bildung sind zeitlich befristet. Es braucht verlässliche Finanzierung und dauerhafte Strukturen. 

Männerpolitik stärken:

  • Eine gleichstellungsorientierte Männerpolitik ist ein zentraler Baustein für Gewaltprävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Fazit: Verantwortung gemeinsam wahrnehmen

Der Fachtag zeigt: Wer Gewalt wirksam reduzieren will, muss Männlichkeitsbilder, soziale Bedingungen und Prävention systematisch zusammen denken. Die Politik ist jetzt gefordert beim Thema Gewalt in die Vorhand zu kommen.

Das Bundesforum Männer wird sich mit seinen zentralen Ansatzpunkten weiter aktiv in die politische und fachliche Debatte einbringen.

Vatertag 2026: Warum Väter nicht in die Verantwortung kommen • rbb24

Obwohl Väter und Mütter rechtlich längst gleichgestellt sind, zeigt sich im Alltag oft ein anderes Bild: Während sich viele Frauen nach der Geburt stärker auf Familie und Privatleben konzentrieren, treiben Männer häufiger ihre berufliche Entwicklung voran. Über die Gründe und gesellschaftlichen Hintergründe spricht Dag Schölper im Interview mit rbb24-Redakteurin Sabine Priess.

Vatertag 2026: Bundesforum Männer fordert Einführung einer bezahlten Vaterschaftsfreistellung

Anlässlich des Vatertags am 14. Mai 2026 fordert das Bundesforum Männer (BFM) die Einführung einer bezahlten Vaterschaftsfreistellung unmittelbar nach der Geburt eines Kindes. Die aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, zentrale Fragen zur Umsetzung der EU-Vereinbarkeitsrichtlinie dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorzulegen, erhöht nach Ansicht des BFM den politischen Druck auf die Bundesregierung.

Europäische Vorgaben endlich umsetzen

Die EU-Vereinbarkeitsrichtlinie sieht seit 2019 eine bezahlte zweiwöchige Freistellung von Vätern nach der Geburt als Mindeststandard vor. Deutschland hat die Richtlinie bislang jedoch nicht vollständig umgesetzt. Die ursprünglich geplante sogenannte Familienstartzeit wurde in der vergangenen Legislaturperiode nicht eingeführt.

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts erhöht den Druck auf den Gesetzgeber deutlich. Es ist an der Zeit, dass Deutschland hier nicht länger hinter europäischen Standards zurückbleibt.

Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer des Bundesforum Männer

Vaterschaftsfreistellung stärkt aktive Vaterschaft

Für das BFM ist die Vaterschaftsfreistellung weit mehr als ein symbolisches Signal. Sie ermögliche Vätern, ihre Partner:innen im Wochenbett zu unterstützen, früh Verantwortung zu übernehmen und eine eigenständige Beziehung zum Kind aufzubauen. Gleichzeitig könne sie dazu beitragen, Sorgearbeit partnerschaftlicher zu verteilen.

Zwei Wochen bezahlte Freistellung nach der Geburt sind keine Alternative zum Elterngeld, sondern eine wichtige Ergänzung. Der Anfang macht den Unterschied – und der Anspruch auf Freistellung sendet das klare Signal: Väter sind wichtig, von Anfang an.

Karsten Kassner, Referent für Grundsatzfragen im Bundesforum Männer

Sorgearbeit gerechter verteilen, Familien entlasten

Das BFM verweist zudem auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen: Viele Familien stehen unter erheblichem Druck. Studien zeigen, dass mentale Belastung, Zeitstress und die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit weiterhin den Alltag vieler Familien prägen. Der sogenannte Mental Load – also die Organisation des Familienalltags und die Verantwortung, an alles denken zu müssen – liegt noch immer häufig bei Müttern.

Familienpolitik braucht verlässliche Unterstützung

Eine Vaterschaftsfreistellung könne hier einen wichtigen strukturellen Unterschied machen und einen Wandel sozialer Normen unterstützen. Wenn Väter von Beginn an Verantwortung übernehmen, werde aktive Vaterschaft selbstverständlicher und Familien würden nachhaltig entlastet.

Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung sieht das Bundesforum Männer politischen Handlungsbedarf. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland so wenige Kinder geboren wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Familienpolitische Maßnahmen müssten deshalb stärker darauf ausgerichtet sein, Familien verlässliche Unterstützung und bessere Vereinbarkeit zu ermöglichen.

Vatertag als politischer Auftrag

Der Vatertag ist daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein politischer Auftrag. Das Bundesforum Männer fordert die Bundesregierung auf, die rechtlichen Grundlagen für eine bezahlte Vaterschaftsfreistellung jetzt zu schaffen.

30 Jahre Men’s Health • Men’s Health

Drei Jahrzehnte Men’s Health haben Spuren hinterlassen. Zum Jubiläum hat das Magazin 30 Prominente um ein Statement gebeten, wie sich das Männerbild in dieser Zeit verändert hat – und was sich noch ändern muss. Dag Schölper hat als Geschäftsführer des Bundesforum Männer einen Beitrag beigesteuert:

Die Entwicklung der Männlichkeit seit 1996, mein Schnelldurchlauf im 10-Jahres-Takt:
1996: Plötzlich liegt ein Sixpack am Kiosk. Männlichkeit wird körperbewusster.
2006: Merkel regiert. Das männliche Monopol der Macht fällt. Vätermonate kommen: Der Mann ist nun Ernährer und auch Erziehender.
2016: Neujahr kippt die Stimmung, #aufschrei! Sexismus ist keine Randnotiz mehr. Der aufgepumpte Bizeps bekommt wieder etwas Aggressives. Gleichzeitig sprechen Männer über mentale Gesundheit, über toxische Muster und über Gleichstellung.
2026: Wehrpflicht-Debatten, Rechtsdrall bei jüngeren Männern. Zugleich eine Generation, die Care teilt, Therapie normal findet, Diversität lebt. Männlichkeit ist mehr Baukasten als Block. Men’s Health begleitet diesen Wandel – und wer 30 Jahre Millionen Männer erreicht, verschiebt mehr als nur Körperbilder.

Dr. Dag Schölper

Der Beitrag ist in der großen Jubiläums-Ausgabe 5/2026 von Men’s Health erschienen.

UN-Frauenrechtskommission 2026: Gleichstellung unter Druck – Männer sind Teil der Lösung

Die 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW70), die vom 9. bis 19. März 2026 in New York stattfand, hat deutlich gemacht: Die Gleichstellung der Geschlechter steht weltweit unter wachsendem Druck und ist zugleich dringlicher denn je. Vor dem Hintergrund globaler Krisen, bewaffneter Konflikte und zunehmender geopolitischer Spannungen bleibt die Kommission ein zentraler Ort für internationalen Dialog und demokratische Grundwerte.

Backlash und neue Konfliktlinien

Im Zentrum der diesjährigen Sitzung stand der gleichberechtigte Zugang zum Recht für Frauen und Mädchen. Damit rückte eine grundlegende Voraussetzung von Gleichstellung in den Fokus: die enge Verknüpfung von Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit mit funktionierenden rechtsstaatlichen Strukturen und Institutionen.

In zahlreichen Side Events wurde deutlich, wie stark Gleichstellungspolitik Gegenstand organisierter Gegenbewegungen ist. Insbesondere antifeministische Narrative verbreiten sich zunehmend – auch in digitalen Räumen. Veranstaltungen im offiziellen Programm griffen diese Entwicklungen auf und diskutierten Strategien, um dem Backlash wirksam zu begegnen.

Die CSW70 in New York zeigt: Die Gleichstellung der Geschlechter steht global unter Druck und unterstreicht zugleich die Relevanz stabiler internationaler Zusammenarbeit. Trotz politischem Backlash und brüchigem Multilateralismus wird deutlich, dass eine gleichstellungsorientierte Männerpolitik für die Gleichstellungspolitik insgesamt zentral ist!

Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer des BFM

Männer und Männlichkeiten: Teil der Lösung

Auffallend und erfreulich ist, dass die Rolle von Männern und Männlichkeiten in Gleichstellungsprozessen auf der CSW70 vielfach thematisiert wurde. In verschiedenen Veranstaltungen wurden Ansätze diskutiert, die auf verantwortungs- und fürsorgeorientierte Männlichkeitsbilder, Gewaltprävention und eine gerechtere Verteilung von Sorgearbeit abzielen.

Dabei zeigt sich eine wichtige Verschiebung: Männer und Jungen werden zunehmend als aktive Mitgestalter von Gleichstellungspolitik adressiert. Dies umfasst eine Debatte um Männlichkeitsanforderungen und Männlichkeitsnormen und die Frage, was für ein gelungenes Zusammenleben aller Geschlechter nötig ist.

Gleichstellungsorientierte Männerpolitik als zentraler Ansatz

Die internationale Zusammenarbeit, unter anderem mit der MenEngage Alliance, unterstreicht die Bedeutung dieser Perspektive und stärkt den Austausch zu wirksamen Strategien. Für das Bundesforum Männer ergibt sich daraus der klare Auftrag, diese Entwicklungen gezielt zu stärken.

Gleichstellungsorientierte Männerpolitik ist dabei ein zentraler Ansatz: sie stärkt die aktive Einbindung von Männern und Jungen in gleichstellungspolitische Ziele, indem traditionelle Männlichkeitsbilder hinterfragt und erweitert werden und neue Leitbilder von Verantwortung, Fürsorge und Care-Arbeit, Gewaltfreiheit sowie Selbstfürsorge und gesundem Umgang mit sich selbst und anderen gefördert werden.

Was tun gegen sexualisierte Deepfakes? • SWR Kultur

Der Fall der Schauspielerin Collien Fernandes hat eine breite Debatte über sexualisierte Deepfakes und bildbasierten digitalen Missbrauch ausgelöst. Mithilfe von KI-Software lassen sich bereits mit wenigen Klicks täuschend echte pornografische Inhalte erstellen und verbreiten – oft ohne Wissen oder Einwilligung der Betroffenen.

Welche politischen und rechtlichen Regeln braucht es, um Betroffene besser zu schützen? Und was bedeutet diese Entwicklung für den gesellschaftlichen Umgang mit digitaler Gewalt und Geschlechterverhältnissen?

Über diese Fragen hat Dag Schölper, Geschäftsführer des Bundesforum Männer, in der Sendung „Forum“ auf SWR Kultur diskutiert. Weitere Gesprächspartnerinnen waren die Politikwissenschaftlerin Maria Pawelec (Universität Tübingen) und Jacqueline Sittig (Deutscher Juristinnenbund). Moderiert wurde die Sendung von Marion Theis.

Das Interview wurde am 24. März 2026 ausgestrahlt. Dag Schölper bringt die Perspektive des Bundesforum Männer in die Debatte ein und betont, warum auch die Auseinandersetzung mit Männlichkeitsnormen ein wichtiger Bestandteil von Prävention ist.

Zustimmung für Priens Gleichstellungs-Forderung auch für junge Männer • Mitteldeutscher Rundfunk

„Bundesbildungsministerin Karin Prien warnt vor einer Generation abgehängter junger Männer und verlangt eine Gleichstellungspolitik, die ihre Probleme mehr in den Fokus stellt. Von mehreren Stellen kommt dafür Zustimmung – der deutsche Frauenrat warnt allerdings auch davor, zu stark zu vereinfachen“ (MDR Aktuell).
Für den Beitrag von Christian Erll wurde u.a. Dag Schölper vom Bundesforum Männer interviewt.

Vom Dunkelfeld zur politischen Verantwortung: warum der Gewaltschutz jetzt gestärkt und erweitert werden muss

Am 10. Februar 2026 wurden erste Ergebnisse der lang erwarteten Dunkelfeldstudie LeSuBiA (Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag) veröffentlicht. Die Ergebnisse liefern eine repräsentative, geschlechterübergreifend vergleichbare Datengrundlage zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland. Gewalt ist ein relevantes Phänomen für alle Geschlechter. Für das Bundesforum Männer (BFM) ist klar: Die Ergebnisse müssen jetzt politische Konsequenzen haben.

Gewalt ist weit verbreitet

Die Studie zeigt, dass das Dunkelfeld von Gewalt deutlich größer ist als die bekannten Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik. Frauen sind häufiger von schwerer, wiederholter und andauernder Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch Männer in relevantem Umfang von Partnerschaftsgewalt sowie von sexualisierter und digitaler Gewalt betroffen sind.

Die Studie macht sichtbar, was lange im Dunkeln lag. Jetzt geht es nicht um Konkurrenz zwischen Betroffenengruppen, sondern um politische Verantwortung. Wir brauchen ein Gewaltschutzsystem, das Frauen wirksam schützt und zugleich Männer und TIN*-Personen nicht ausschließt

Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer des BFM

Aus Sicht des BFM müssen Hilfe- und Schutzstrukturen für Frauen konsequent ausgebaut werden. Zugleich braucht es ergänzende, niedrigschwellige und spezialisierte Angebote für gewaltbetroffene Männer und TIN*-Personen. Die Strukturen dürfen nicht in Konkurrenz stehen, sondern müssen Teil eines umfassenden Hilfesystems sein.

Gewalthilfegesetz weiterentwickeln

Im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt bis Juni 2027 fordert das BFM eine Weiterentwicklung des Gewalthilfegesetzes. Ziel muss ein verbindlicher Rechtsanspruch auf Schutz und Unterstützung für alle Betroffenen häuslicher Gewalt sein.

Prävention und Täterarbeit stärken

Darüber hinaus betont das BFM die Bedeutung von Täterarbeit und Prävention. Geschlechterreflektierte Bildungs- und Beratungsarbeit mit Jungen und Männern sind zentrale Bausteine, um Gewalt langfristig zu reduzieren.

Prävention, Täterverantwortung, Unterstützung und Schutz gehören zusammen. Nur wenn wir alle Ebenen gleichzeitig stärken, kann Gewalt nachhaltig zurückgedrängt werden.

Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer des BFM

Vollständiger Kommentar des Bundesforum Männer zur Veröffentlichung der LeSuBiA-Studie:

Fifty-fifty ist das Leitmotiv • Frankfurter Rundschau

Die FR hatte über die Kritik von Julia Eberz (Grüne) und Daniela Mehler-Würzbach (Linke) an rein männlich besetzten Rednerlisten bei Neujahrsempfängen berichtet. Dag Schölper nimmt sich das zu Herzen.

Dag Schölper über die „Broligarchie und „caring masculinity“. Ein Interview von Florian Leclerc in der Frankfurter Rundschau vom 11.01.2026.

Junge Männer – alte Rollenbilder? • rbb24 Inforadio

Am 19.11.2025 ist Internationaler Männertag. Dag Schölper vom Bundesforum Männer spricht im rbb24-Interview über eine Tendenz zurück zu traditionellen Männerbildern – insbesondere im rechten Teil des politischen Spektrums.