Fokus I: Arbeit – Weniger ist MEHR, Mann statt Maloche

 

Erwerbsarbeit gilt als die soziale Aufgabe des Mannes. Widersprüche zwischen Normalvorstellung und Wirklichkeit verunsichern daher und schaffen ein Spannungsfeld zwischen individuellen Freiheitsgraden und systemimmanenten Zwängen.

In diesem Schwerpunkt schärft das Projekt die Top-Themen der Arbeitswelt hinsichtlich ihrer männerpolitischen Relevanz: Führung und Unternehmenskultur, Prozessorganisation, Fachkräftemangel, Arbeitszeitflexibilität, hohe gesundheitliche, v. a. psychische Belastungen, befristete Beschäftigungsverhältnisse.

Ziele und Arbeitsfelder:

•    Wahlmöglichkeiten von Jungen bei der Lebensplanung und Berufswahl erweitern
•    Männer bei der Wahrnehmung von Familien-/Care-Aufgaben unterstützen
•    Familien- und caringorientierte Unternehmenskulturen fördern, die Männer aktiv mit einbeziehen
•    gesetzliche Regelungen und Förderung: familien- und caringorientierte Arbeitszeiten, Arbeitszeitreform, kurze Vollzeit, Rückkehrrecht aus Teilzeit ermöglichen
•    Konsequenzen für Arbeit im Alter verdeutlichen

Zielgruppen beider Arbeitsschwerpunkte sind Akteur_innen und Entscheider_innen in Wirtschaft, Unternehmen und Organisationen, Interessensverbände und -vertretungen sowie Medienvertreter_innen.

 

Laufzeit 2014 – 2017

gefördert vom
BMFSFJ_Web_de