Erwerbsarbeit und Übergang in den Ruhestand

Erwerbsarbeit ein zentrales identitätsstiftendes Element im Leben vieler Männer. Der Eintritt ins Rentenalter oder Arbeitslosigkeit gegen Ende des Erwerbsarbeitslebens stellt sie dann vor die große Herausforderung, neuen Lebenssinn, neue Betätigungen und neue Lebensinhalte zu entdecken. Sie sind gefordert, im eigenen sozialen Netzwerk und familiärem Kreis ihren persönlichen Status neu zu bestimmen. Das gilt auch für das Finden neuer Tages- und Wochenstrukturierungen, Aufgaben und Bereiche des Engagements und das Knüpfen neuer Kontakte, die das fehlende soziale Netz der Kolleg_innen ausgleichen.

Gesellschaftliche Akteure sind entsprechend aufgefordert, lebenslanges Lernen aktiv zu fördern, die soziale Teilhabe ältere Männer in Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu stärken und somit deren Potenziale im Alter zu erhalten und zu fördern.

Damit ältere Männer nach ihrem Berufsausstieg sozial abgesichert leben können, sind am Arbeitsmarkt Armut vermeidende arbeitsmarkt- und rentenpolitische Maßnahmen erforderlich. Das bedeutet für die nachberufliche Lebensphase älterer Männer, dass der Arbeitsbegriff insgesamt neu definiert und gesellschaftlich verhandelt wird.

Soziale Netze

Der Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand geschieht für viele Männer abrupt und übergangslos. Erwerbsunfähigkeit, betriebliche Vorruhestandsregelungen oder Arbeitslosigkeit verschieben den Eintritt in den Ruhestand zunehmend häufiger vor das ursprünglich geplante Ausscheiden aus der Erwerbsarbeit. 1970 waren zwei Drittel der Männer zwischen 60- und 65 Jahren erwerbstätig. Heute ist es nur noch ein Drittel. Unter diesen Bedingungen wird die vielfach erzwungene Loslösung von der Erwerbsarbeit oftmals zur persönlichen Krise. Sie erfordert von Männern große Anstrengungen darin, sich im Verlust ihres Status als Ernährer und öffentliche Person, in der Gestaltung ihres Tagesablaufs, im Finden neuer Aufgaben, Betätigungen und eines neuen persönlichen Rollenverständnisses neu zu orientieren (Eckart Hammer o.J. im Interview mit BAGSO).

Soziale Verbundenheit

Männer, denen es in ihrem Lebens- und Berufsverlauf gut gegangen ist und die materiell abgesichert sind, geht es mit Eintritt ins Rentenalter meistens ebenfalls gut. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind sie noch in einer langjährigen Partnerbeziehung sowie in ein breites Netz von Freunden und Bekannten eingebettet. Für Männer, die bereits während ihres Berufslebens wirtschaftliche und soziale Desintegrationsprozesse erlebt haben, sieht das oft anders aus. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit, Partnerschaftsprobleme, Sucht- oder Gesundheitsprobleme bewirken in ihrem Älterwerden, dass sie weniger gesellschaftlich integriert sind oder sich häufiger isolieren und in diesem Prozess das Suchtpotential oder die schon bestehende Sucht verstärken (Hollstein 2014).

Gewachsene Altersbedingungen

Generell haben ältere Männer in langen stabilen Partnerschaften auch gewachsene Alltagsbedingungen. Diese sind ebenso vielfältig wie ihre familiären und freundschaftlichen Beziehungen, Interessen und soziales Engagement. Langfristig angelegte Altersstudien haben gezeigt, dass Männer, die sich schon im Jugend- und Erwachsenenalter um soziale Kontakte gekümmert haben, länger und besser leben als diejenigen, die ihre sozialen Kontakte und Freudschaften weniger gepflegt haben. Kontakte pflegen, sich einbinden in soziale Gefüge, stärkt Gefühle von Verbundenheit und das Vertrauen zu anderen Menschen. Dagegen erhöhen existentielle Schwierigkeiten und damit zusammen hängende Ängste die Wahrscheinlichkeit, sich allmählich von anderen Menschen zu isolieren oder depressiv zu werden (Hollstein 2014).

Beziehungsnetz-Welten

Dass viele der persönlichen Beziehungen letztlich beruflich gestiftet und kollegiale Beziehungen vor allem an die Arbeit gebunden waren, zeigt sich spätestens mit Austritt aus der Erwerbsarbeit. Soziale Netzwerke, die Männer in dieser Übergangsphase erleben, sind dann oftmals die ihrer Partnerinnen, welche dann auch für die Ehemänner an Bedeutung gewinnen. Die Rolle als Großvater, ehrenamtliches Engagement in einem sozialen Netzwerk oder die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – insgesamt etwas Bedeutungsvolles für andere tun – eröffnen allesamt Männern jenseits der Erwerbsarbeit Zugänge zu neuen Beziehungsnetzen und Gelegenheiten, sich in ihrer Persönlichkeit anders und neu zu erfahren (vgl. Hammer o.J.).

Übergänge fließend gestalten

Lebensläufe haben eine starke soziale Taktung. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen und Akteure organisieren Lernen, Ausbildung, Erwerbsarbeit entlang des chronologischen Alters (Einschulung, Volljährigkeit, Renteneintritt etc.) der Menschen. Um im höheren Alter Lebensübergänge geeignet zu gestalten, ist eine lebenslauforientierte Männerpolitik gefordert, Unternehmen, Organisationen, soziale und gesellschaftspolitische Träger zu sensibilisieren, Männer im Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand kompetent und angemessen zu begleiten. Das bedeutet für Unternehmen und Organisationen, Männern über ihren gesamten Lebensverlauf Möglichkeiten zur Organisation von Arbeitszeit und Arbeitsaufgaben anzubieten. Das gilt für Phasen von Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder persönlicher Regeneration. Diese auf eine lebenslauforientierte Organisation von Erwerbsarbeit ausgerichteten Unternehmenskulturen haben strukturell das Potential, Übergänge von Erwerbs- in Nichterwerbsphasen fließend zu gestalten statt zu einem abrupten Ende zu bringen. Männerpolitik setzt sich entsprechend bei zivilgesellschaftlichen Akteuren und Organisationen für die Schaffung vielfältiger Bildungs- und Freizeitangebote ein, die ältere Männer in unterschiedlichen Lebensformen, Lebenskonzepten, persönlichen und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten wahrnehmen, anerkennen und in der individuellen Gestaltung ihres Lebenswegs unterstützen.

  • Das Bundesforum Männer fordert eine lebenslauforientierte Personalplanung, die Männern den im Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand angemessen, fließend und schrittweise ermöglicht.
    Es setzt sich ein für die Schaffung vielfältiger Bildungs- und Freizeitangebote für ältere Männer in unterschiedlichen Lebensformen und Lebenskonzepten.

Partnerschaft

Bis ins hohe Alter lebt die Mehrheit älterer Männer verheiratet in einem Zweipersonen-Haushalt mit dem/der Ehepartner_in zusammen. Für Männer im Alter ab 80 Jahren trifft dies auf zwei Drittel zu (Novossadeck / Engstler 2013). Mit Eintritt in die Nacherwerbsphase gewinnt die früher oft an zweiter Stelle gestandene Paarbeziehung für Männer an Bedeutung. Nur jeder zweite Mann im Ruhestand hat regelmäßige außerfamiliäre Kontakte, ein Viertel selten oder nie. Viele ältere Männer in heterosexuellen Paarbeziehungen bewegen sich zumeist im Beziehungsnetz ihrer Frauen (Hammer o.J.)

Zufriedenheit mit der Partnerschaft

Viele ältere Männer leben mit ihren Partner_innen bereits lange zusammen und haben eine lange gemeinsame Lebensgeschichte mit zahlreichen Erfahrungen und gemeinsamen Investitionen. Sie kennen die Stärken, Schwächen und Spezialitäten ihres/ihrer Partner_in und haben sich in bewährten und erprobten Alltagsroutinen miteinander arrangiert. Im Report Altersdaten des Deutschen Zentrums für Altersfragen (2013) bewerten mehr als 90 Prozent der befragten Männer und Frauen ihre Partnerschaft als sehr gut oder gut, nur ein Prozent stuft die Beziehung als schlecht ein. Ein Vergleich der Altersgruppen zeigt, dass die über 70-Jährigen ähnlich zufrieden mit ihrer Partnerschaft sind wie die 55- bis 69-Jährigen. Dabei bewerten ältere Männer ihre Paarbeziehung häufiger mit „sehr gut“ als dies Frauen tun (Novossadeck / Engstler 2013).

Steigende Zahl alleinlebender älterer Männer

Nicht alle Alleinstehende leben tatsächlich allein in einem Einzelhaushalt. Sie leben als ledige, verheiratet getrennt lebende, geschiedene oder verwitwete Personen in Mehrpersonenhaushalten mit Verwandten, Freund_innen oder bei ihren Kindern oder Enkeln. Während die Zahl der Alleinstehenden in Mehrpersonenhaushalten bei Erwachsenen im jungen und mittleren Alter steigt, nimmt sie bei alleinstehenden Menschen über 65 Jahren ab.
Alleinlebend sind Menschen, die allein in Einpersonenhaushalten leben. Im Jahr 2011 waren rund 19 Prozent der Männer ab 65 Jahren alleinlebend. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Alleinlebenden bei beiden Geschlechtern zu. Das geschieht mehrheitlich durch den Tod des/der Partner_in. 23 Prozent der über 75 jährigen Männer lebten 2011 allein (Novossadeck / Engstler 2013).

Der Anteil der Alleinlebenden in der Gruppe der „jungen alten“ Männer zwischen 60 und 75 Jahren ist im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten höher. Männer dieser Altersgruppe leben heute häufiger allein im Haushalt als noch in den 1970er Jahren. Sie gehören oftmals zu den Ersten, die in den 1960er- und 1970er-Jahren die Veränderungen im Partnerschaftsverhalten mit getragen haben. Viele von ihnen haben nie geheiratet oder ließen sich scheiden, ohne erneut zu heiraten bzw. um in einer Lebensgemeinschaft zu leben.

Auf die Gesamtheit der erwachsenen Bevölkerung bezogen bleibt nur ein kleiner Prozentsatz bis ins höhere Alter ledig. In der Altersgruppe der Männer ab 60 Jahre sind es sieben Prozent. Allerdings ist dies seit 1991 ein Anstieg von drei Prozent.

Geschlechts- und altersspezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote

Die Lebenswelten nicht mehr berufstätiger Männer sind vielfältig. Entsprechend vielfältige Perspektiven und Angebote sind wichtig, die männer- und familienspezifische Themen und Interessen beinhalten und deren Kompetenzen fördern. Das Bundesforum Männer fordert von gesellschaftlichen Akteuren geschlechtsspezifische Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebote für ältere Männer. Ihre aktive Rolle als Großväter und Bezugspersonen, deren Bedeutung für die Betreuung von Kindern bzw. Enkelkindern zukünftig noch zunehmen wird, braucht Beachtung und muss in der Gleichstellungs- und Familienpolitik stärker in den Mittelpunkt gestellt werden. Darin werden neue Rahmenbedingungen notwendig, um Großväter als Teilmenge älterer Männer zu fördern und darin zu bestärken, sich bewusst bürgerschaftlich bzw. als leiblicher oder sozialer Großvater zu engagieren.

Das Bundesforum Männer setzt sich dafür ein, dass Staat und zivilgesellschaftliche Akteure soziale Netzwerke schaffen und Angebote entwickeln, die der Vereinsamung alleinlebender Männer entgegen wirken. In der Altenarbeit wären dies insbesondere Bildungs- und Freizeitangebote sowie intergenerative Begegnungsmöglichkeiten für die Bedürfnisse und Interessen älterer Männer. Besonderer Beachtung bedarf es hier der Bedürfnisse älterer schwuler Männer und Männer mit Migrationshintergrund.

  • Das Bundesforum Männer unterstützt Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebote für ältere Männer aller kulturellen Herkünfte und persönlicher Lebenswelten.
    Es setzt sich dafür ein, dass ältere Männer als Großväter und Bezugspersonen für die Betreuung von Kindern bzw. Enkelkindern in der Gleichstellungs- und Familienpolitik stärker beachtet werden.
    Das Bundesforum Männer fordert Staat und zivilgesellschaftliche Akteure dazu auf, Strategien und Angebote zu entwickeln, die alleinlebende Männer aktiv in soziale Netzwerke einbinden.

Nachberufliche Lebensgestaltung

Einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) (Cihlar et al. 2014) zufolge gehen rund 23 Prozent der 60- bis 70-jährigen befragten Männer und Frauen, die im Ruhestand sind, einer Erwerbstätigkeit nach. Ein wichtiger Grund im Ruhestand weiterzuarbeiten ist die Vermeidung drohender Altersarmut.

Das Auskommen mit dem Einkommen

Die Ergebnisse der BIB-Studie zeigen allerdings, dass, auf den ersten Blick, ein niedriges Einkommen (Rente) keinen besonders auffälligen Einfluss auf die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Ruhestand ausübt. Auf den zweiten Blick und unter Berücksichtigung der persönlichen Bewertung ihrer finanziellen Lage, zeigt sich jedoch, dass ein Motiv für die Befragten, eine bezahlte Tätigkeit aufzunehmen, das entsprechend verbesserte Auskommen ist. Grundsätzlich ist die Zufriedenheit mit der Rente bei den nichterwerbstätigen Ruheständlern größer als bei den im Ruhestand Erwerbstätigen.

Die Zufriedenheit steigt sowohl bei erwerbstätigen als auch bei nichterwerbstätigen Ruheständlern mit zusätzlichem Einkommen. Vor allem Ruheständler in der die Einkommensklasse von 900 Euro (Armutsschwelle) bis unter 1.500 Euro verdienen dazu bzw. müssen dazu verdienen. In dieser Einkommensklasse sind befinden sich 41 Prozent der erwerbstätigen Ruheständler.

Betriebliches Nachfolgemanagement

Ältere Männer haben einen großen Schatz an beruflichem Know How und Arbeitserfahrungen. Eigenes Wissen im Rahmen eines betrieblichen Nachfolgemanagements an nachfolgende jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterzugeben bedeutet für viele, große Anerkennung und nachhaltige Wirksamkeit des eigenen Tuns zu erleben. Ein Transfer von Erfahrungswissen ausscheidender Kollegen kann beispielsweise durch Beraterverträge in eine systematische Personalentwicklungsstrategie mit spezifischen Abteilungsregelungen eingebettet sein. In einer systemischen und am Lebenslauf der Mitarbeitenden orientierten Berufsplanung und Personalentwicklung können sich persönliche Wünsche an die Entwicklung der eigenen Erwerbsarbeitsbiografie mit den Anforderungen und Bedarfen des Unternehmens oder der Organisation verbinden. Eine alters- und lebenslauforientierte Personalentwicklung schließt auf diese Weise jüngere Mitarbeitende und Nachwuchskräfte im Unternehmen aktiv ein.

Altersteilzeit

Nachfolge zu organisieren und Wissen zu erhalten verbinden sich auf diese Weise mit einem individuell angemessenen Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand. Gegenwärtige Praxis ist es bisher, bis zum vorgezogenen Ende in Vollzeit arbeiten und dann früher und abrupt in den Ruhestand gehen. Diese Prozesse verändern sich dann produktiv, wenn Unternehmen und Organisationen flexible Teilzeitmuster für ältere Mitarbeiter und sich teilweise strukturell, fachlich und zeitlich überschneidende Stellen begünstigen sowie begleitende Beratungs- und Bildungsangebote anbieten, um Arbeitnehmern Perspektiven für einen sinnvollen und sozial bedeutsamen Altersruhestand zu bieten.

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt

Viele ältere Männer möchten sich im Anschluss an ihre Erwerbsarbeitsphase stärker bürger- bzw. zivilgesellschaftlich im Ehrenamt, in Freiwilligendiensten und in der Selbsthilfe zu engagieren. Bürgerschaftliches Engagement ist in vielen Varianten möglich: aktive Mitarbeit z.B. in Vereinen, Verbänden, Bundesfreiwilligendienst, Gewerkschaften, Parteien, freiwillige Mitarbeit in karitativen oder gemeinwohlorientierten Einrichtungen z.B. Krankenhaus, Schule, Museum, Formen demokratischer Bürgerbeteiligung z.B. Wahlen, Volksentscheid, Volksbegehren und finanzielles Engagement von Einzelnen oder Unternehmen in Form von Spenden oder Stiftungen. Auch die Mitwirkung und Verbreitung positiver Botschaften in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter oder Internetplattformen wird verstärkt ein Medium von Mitwirkung und gesellschaftlicher Teilhabe älterer Männer.

Ressourcen wertschätzen und neue soziale Netze schaffen

Das Bundesforum Männer arbeitet daran mit, dass die nachberufliche Lebensphase und das Erfahrungswissen älterer Männer anerkannt und als Ressourcen wertgeschätzt werden. Es setzt sich dafür ein, dass vorbereitende Aktivitäten und Angebote für den Berufsausstieg sowie nachberufliche Aktivitäten (z.B. Altersteilzeit) für ältere Arbeitnehmer politisch und wirtschaftlich umgesetzt werden.

Dabei geht es nicht darum, dass medial gezeichnete Leitbild eines, fitten, gesunden, bürgerschaftlich engagierten Ruheständlers zu verstärken, sondern Unterstützungs- und Engagements Angebote zu entwickeln, die ältere Männer entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten in Anspruch nehmen und sich einbringen können.
Die soziale Absicherung älterer Männer nach ihrem Berufsausstieg muss sichergestellt sein. Entsprechend arbeitet das Bundesforum Männer zusammen mit gesellschaftlichen und interessenspolitischen Akteure, wenn es um die Entwicklung und Durchsetzung von Armut vermeidenden arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Maßnahmen für ältere Männer geht.

Ressourcen aktivieren und neue Netze schaffen – das Bundesforum Männer unterstützt zivilgesellschaftliche Akteure, die sich in diese Richtungen engagieren. Dabei darf Ehrenamt und gesellschaftliches Engagement Erwerbsarbeit und professionelle Strukturen nicht verdrängen.

  • Das Bundesforum Männer setzt sich zusammen mit Unternehmen und interessenspolitischen Institutionen für eine alters- und lebenslauforientierten Personalentwicklung ein, die persönliche Wünsche an die Beendigung der Erwerbsarbeitsbiografie mit den Anforderungen an betriebliche Nachfolgeplanung verbinden.
    Es arbeitet zusammen mit gesellschaftlichen und interessenspolitischen Akteure an arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Strategien zur sozialen Absicherung älterer Männer nach dem offiziellen Berufsausstieg.

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, http://www.bagso.de/startseite.html
  • Cihlar, Volker / Mergenthaler, Andreas / Micheel, Frank (2014): TOP-Studie (Transitions and Old Age Potential): Erwerbsarbeit & Informelle Tätigkeiten der 55- bis 79-Jährigen in Deutschland. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB) (Hrsg.), http://www.bib-demografie.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschueren/top_erwerbsarbeit_2014.pdf?__blob=publicationFile [Letzter Zugriff 2015-03-25]
  • Hammer, Eckart (ohne Jahr): Männer altern anders. Interview mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/BN/Prof._Dr._Eckart_Hammer_Maenner_altern_anders.pdf [Letzter Zugriff 2015-03-24]
  • Hollstein, Walter: Männer altern anders. Fachtagung profamilia Niedersachsen: Haben Sie noch Sex oder spielen Sie schon Golf? Männliche Sexualität im Alter am 18.11.2014 in Hannover, http://www.profamilia.de/fileadmin/landesverband/lv_niedersachsen/Maenner_altern_anders.pdf [Letzter Zugriff 2015-03-24]
  • Novossadeck, Sonja / Engstler, Heribert (2013): Familie & Partnerschaft im Alter. Report Altersdaten. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Heft 3/2013
  • Zentrum für Alterskulturen (ZAK), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, http://www.zak.uni-bonn.de
  • Schneider, Norbert F. (2014): Lebenspläne und Potenziale älterer Menschen beim Übergang in den Ruhestand, Pressemitteilung zur Studie „Transitions and Old Age Potential: Übergänge und Alternspotenziale“ (TOP), Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, http://www.bib-demografie.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Download/Pressemitteilungen/2014_11_top_hintergrundinfo.pdf;jsessionid=F95A4A805C7A0C17C8ED33973742B175.2_cid331?__blob=publicationFile&v=6 [Letzter Zugriff 2015-03-24]