Stärkung von Jungen

Was sollen Jungen heute sein oder werden? Das scheint unklar. Klar ist jedoch, dass Jungen in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem als Problemgruppe erscheinen. Das geht mit den Jungen im Kindergarten los und bleibt während Schul- und Berufsausbildungszeit das Leitmotiv der Medien.

Zu wenig wird jedoch sichtbar, dass Jungen vielfältige Lebensbedingungen vorfinden, in denen sie aufwachsen. Sie sind in unterschiedlichen Milieus und Lebenswelten zu Hause. „Die“ Jungen gibt es nicht, genauso wenig wie „die“ Männer. Jungen streben nach Individualität und nach Gruppenzugehörigkeit. Dabei erleben sie oft, dass ihr Verhalten als „typisch Junge“ bewertet wird und dabei nicht selten negativ besetzt ist. Ihre Versuche, Eigenständigkeit zu erlangen und auszudrücken, werden in Kita und Schule vielfach als problematisch wahrgenommen. Erfolgreiche Lebensverläufe und Bildungskarrieren von Jungen werden zu wenig (an-)erkannt und hervorgehoben. Individuelles Scheitern wird als allgemeine Drohkulisse inszeniert, Anpassung an die geschlechtsbezogenen Anforderungen einer globalisierten Berufs- und Leistungsgesellschaft für Jungen regelrecht zum Zwang.

Dabei wäre für Jungen und junge Männer heute wichtig, sich in ihrem Junge- und Mannsein selbständig orientieren und positionieren zu können. Sie brauchen dafür verlässliche Angebote, Strukturen, Orte und Personen, die ihnen fürsorgliche Perspektiven als auch Vorbilder für persönliche Selbstsorge in Aussicht stellen.

Lebensverlaufsperspektive von Jungen

Sind Jungen zu Männlichkeit „verpflichtet“? Welche verschiedenen Typen von Männlichkeit sind dann für Jungen überhaupt attraktiv und anerkannt? Lässt sich daran anknüpfend Männlichkeit von Jungen objektiv bestimmen?
Mittlerweile ist anerkannt, dass Männlichkeiten lebensweltlich sehr verschiedene Konturen besitzen. Allerdings ist auch klar, dass Männlichkeitsvorstellungen in den Köpfen von Jungen nicht selbstverständlich aus sich selbst heraus entstehen. Vielmehr orientieren sich Jungen sowohl an Konzepten von Männlichkeit anderer Jungen als auch an Konzepten und hierarchischen Vorstellungen zu Männlichkeit von Mädchen. Männlichkeitsvorstellungen von Jungen stehen dabei in der Spannung von zwei Differenzverhältnissen:

  1. den Differenzen innerhalb vielfältiger Männlichkeitskonstruktionen und
  2. Differenzen zwischen Männlichkeit(en) und Weiblichkeit(en).

In diesen Verhältnissen sind Jungen bei ihrer Orientierung, was ein (männlicher) Junge für sie bedeuten kann und soll, eingebunden.

Jungen in Phasen von Übergängen stärken

Jungen bei dieser Orientierung konstruktiv und potentialorientiert zu begleiten, bedeutet, sie insbesondere in den Phasen ihres Lebens zu stärken, die durch Übergänge und Veränderungen gekennzeichnet sind. Diese Zeiten bergen Herausforderungen und sind nicht zuletzt auch Krisenzeiten im Leben von Jungen. Pädagogische und soziale Arbeit haben daher die Aufgabe, Übergänge in den Lebenslagen, Entwicklungs- und Bewältigungsaufgaben von Jungen sensibel wahrzunehmen. Nur so können sie ihnen mit ihrer Arbeit adäquate und realistische Handlungsoptionen im Lebensverlauf eröffnen.

Potentialorientierte Begleitung

Biografische Übergänge sind vor allem das zweite bis vierte Lebensjahr, wenn Jungen sich mit Eintritt in eine Kita zunehmend aus dem familiären Bereich lösen, gefolgt von dem Übergang in Grund- und weiterführende Schulen im Alter von zehn bis sechzehn Jahren sowie schließlich das Alter zwischen sechzehn und zwanzig Jahren im Übergang Schule – Ausbildung – Beruf mit einer zunehmend eigenständigen Lebensführung. Schule und Berufsbildung sind ganz besonders gefordert, Jungen einen angemessenen Rahmen für Selbstentwicklung und Identitätsbildung über vielfältige Angebote formeller und informeller Bildung zu bieten.

Krisenzeiten sind mit Stress, Orientierungsschwierigkeiten und großen Unsicherheiten verbunden. Das wirkt auf Körper und Seele. In diesem Sinne brauchen Jungen ein konstruktives und förderliches Umfeld, welches potentialorientiert auf die Gesundheit von Jungen ausgerichtet ist. Konstruktive und potentialorientierte Begleitung setzt einen ehrlichen und offenen Kontakt zu Jungen voraus. Deren Selbstwirksamkeit zu stärken verlangt von ihren erwachsenen Begleitpersonen vor allem ernsthafte, verlässliche und angemessene Beziehungsangebote, gerade auch in Krisen und wenn es mal schwierig wird.

Alltags- und lebenspraktisches Wissen

Im institutionellen Rahmen formeller und informeller Bildung eröffnet eine an den persönlichen Ressourcen von Jungen ansetzende Pädagogik neben traditionellen Identitätsangeboten ebenfalls alternative Handlungsmöglichkeiten und Lebensentwürfe. Eine solche Bildung ist auf Kooperation ausgerichtet und entkoppelt ‚Erfolg‘ in der Schule von ‚Befähigung‘ für die Arbeitswelt. Sie unterstützt vielmehr eine alltags- und lebenspraktische Art schulischen Wissens und eröffnet möglicherweise auch andere Perspektiven auf so genannte klassische Männerberufe. So kann Fürsorglichkeit durchaus ein Motiv sein, sich mit Chemie zu beschäftigen, wenn es etwa um Gesundheit oder Umwelt- und Ressourcenschutz für lebende und zukünftige Generationen geht.

Integrative Lernangebote und Schulformen

Das Bundesforum Männer setzt sich im gesamten sozial-pädagogischen Akteursfeld dafür ein, dass Jungen die Chance auf ein gutes und gerechtes Leben haben. Gemeinsam mit Bildungseinrichtungen und sozialen Trägern trägt das Bundesforum zur Gestaltung von Um- und Wirkungsfeldern bei, die Jungen dazu einladen, aktiv an der Gesellschaft teil zu haben und eigenständig verantwortlich zu handeln. Es unterstützt integrative Lernangebote und Schulformen, die auf die Besonderheiten der einzelnen Schüler eingehen und sie individuell fördern. Dazu gehört weniger soziale Auswahl durch die Stärkung von Ganztagsschulen, organisierte Unterstützung bei Hausaufgabe und die Förderung von Schülern in Risikolagen.

  • Jungen müssen gerade in den Phasen ihres Lebens gestärkt werden, die durch Übergänge und Veränderungen gekennzeichnet sind.
  • Schule und Berufsbildung unterstützen Jungen mit alltags- und lebenspraktischer Begleitung darin, ihre Potentiale für Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit eigenständig zu entwickeln.
  • Das Bundesforum Männer unterstützt sozial-pädagogische Akteure in Angeboten, die Jungen motivieren, aktiv und verantwortlich an der Gesellschaft teil zu haben.

Berufsorientierung, Berufswahl und selbstwirksame Lebensführung

Eine systematische Männerforschung hat Vielfalt von Männern und Männlichkeiten in den letzten Jahrzehnten überhaupt wahrgenommen und differenziert erfasst. Und im Zusammenspiel von Männer-und Geschlechterforschung ist deutlich geworden, dass Identität und Rollenverhalten von Männern und Frauen eng miteinander verzahnt sind. In dieser Verzahnung stehen geschlechtsspezifische Selbst- und Fremdbilder in einem engen wechselseitigen Ermöglichungs- und Begrenzungsverhältnis. Welche Einstellungen haben vor diesem Hintergrund Jungen heute in Bezug auf ihre private und berufliche Zukunft? Was sind ihre Vorstellungen von Mann-sein und Mann-werden? Welche Identitäten und Lebensstrategien entwickeln heranwachsende junge Männer, wenn sie die Rollenmuster ihres Vaters und anderer Männer beobachten?

Geschlechterstereotype Berufswahl

Männlichkeit ist immer noch immer eng mit Erwerbsorientierung verknüpft. In diesem Sinne lernen Jungen immer noch stark, dass Männer durch ihre Berufswahl ihre „Männlichkeit“ unter Beweis stellen. Beruf erscheint in der Vorstellung vieler Jungen entweder durch das Arbeitsfeld selbst als „männlich“. Oder aber ein Beruf besitzt Attribute, die gesellschaftlich mit Männlichkeit verbunden werden, wie Erfolg, Ansehen und hohes Einkommen. Die Lust auf Berufe ist bei Jungen (und auch bei Mädchen) daher eng mit gesellschaftlichen Geschlechterbotschaften und -anforderungen verwoben (BMFSFJ 2013b).

Berufsorientierung – Element von Lebensplanung

Überlegungen zu Berufswunsch und -wahl finden bei Jungen vor allem in der Pubertät statt. Jungen versuchen mit der angestrebten Berufswahl ihre eigene Geschlechterzugehörigkeit vor sich selbst zu bestätigen. Deshalb möchten die meisten Jungen keinen Beruf erlernen, der vermeintlich nicht zu ihrem Geschlecht passt und der zudem eine potenzielle Bedrohung der eigenen männlichen Identität darstellt (Cremers/Diaz 2012, S. 42).
„Geld haben“ ist für viele Jungen (und Mädchen) ein wichtiger Aspekt von Männlichkeit. „Kein Geld haben“ gilt als unmännlich. Für Jungen kommen daher möglicherweise die als niedrig bezahlt geltenden (Ausbildungs-)Berufe bei der Berufsorientierung weniger in Betracht. Entsprechend greifen Jungen auf männliche „Normalbiografien“ der Vollerwerbstätigkeit zurück. (Cremers 2012, S. 102). Dies kollidiert zunehmend mit einer jungen Frauengeneration, welche sich Berufstätigkeit und Kinder sowie eine partnerschaftliche Arbeitsteilung wünscht (BMFSFJ 2011, S. 176). Denn: Obwohl Familie, Partnerschaft und Kinder in den Zukunftsentwürfen vieler Jungen aus fast allen Lebenswelten eine große Rolle einnehmen, werden Fragen von Berufswahl und Familienplanung wenig bis gar nicht verknüpft. Sie werden vielmehr eher als separate Themen aufgefasst. Häufig mangelt es jungen Erwachsenen an Wissen um Vereinbarkeitsmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stünden (BMFSFJ 2013b).

Selbstwirksamkeit von Jungen

Die Suche nach dem eigenen Beruf und die Art und Weise, sich im Lebensverlauf tätig in die Gesellschaft zu stellen, ist eng verbunden mit einem Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Jungen brauchen die Erfahrung, mit Lebensereignissen gelingend fertig zu werden. In diesem Sinne gehen Junge-sein und Gesundheit zusammen! Jungen und junge Männer brauchen eine gesundheitsfördernde Umgebung, die es ihnen ermöglicht, problematischen Situationen selbstwirksam zu begegnen sowie in konflikthaften oder verunsichernden Situationen handlungsfähig zu bleiben und kompetent zu agieren. Dies gilt insbesondere für Jungen marginalisierter gesellschaftlicher Gruppen und Schichten, denn sie tragen in der Regel höhere Gesundheitsrisiken als gleichaltrige Jungen besser gestellter Lebenswelten.

Stärkung moderner Lebens- und Partnerschaftsvorstellungen von Jungen und jungen Männern

Jungengesundheit kann und muss gefördert werden! Daher sollte Berufsorientierung aktiv als Element von Lebensplanung wahrgenommen werden, um Jungen bewusste Entscheidungen über ihre Lebenswege zu ermöglichen. Das Bundesforum Männer setzt sich dafür ein, dass entsprechende Lernprozesse und »Qualifikationen« für Jungen stärker implementiert werden. Als Grundlage dafür muss Forschung zu Geschlechteraspekten bei informellen Lernprozessen verstärkt werden. Genderaspekte – zum Beispiel im Berufswahlverhalten von Jungen – müssen stärker in die Berufsorientierung eingehen. Das Bundesforum fordert daher, dass eine entsprechende Gendersensibilisierung stärker in die Aus- und Weiterbildung aller am Berufsorientierungsprozess beteiligten gesellschaftlichen Akteure eingebunden wird. Daran anknüpfend sieht das Bundesforum Männer seine Aufgabe darin, moderne Lebens- und Partnerschaftsvorstellungen von jungen Männern zu unterstützen. Damit wendet sich das Bundesforum deutlich an Unternehmen und Organisationen mit der Forderung, junge Männer in Ihrer Vaterschaftsverantwortung mit passende Beratungs- und Unterstützungsangebote zu stärken.

  • Junge-sein, Berufswahl und Gesundheit gehen hängen eng zusammen, wenn darum geht, mit Lebensereignissen gelingend fertig zu werden.
  • Jungen brauchen eine gesundheitsfördernde Umgebung, die sie darin unterstützt, Lebensereignissen selbstwirksam zu begegnen.
  • Berufsorientierung muss aktiv als Element von Lebensplanung wahrgenommen werden.
  • Das Bundesforum Männer setzt sich für mehr Gendersensibilisierung in der beruflichen Aus-und Weiterbildung ein.
  • Das Bundesforum fordert von Unternehmen und Organisationen, junge Männer in ihrer Verantwortung als Väter mit Beratung und Angeboten zu stärken.

Bindung – Beziehung – Sexualität

Männlichkeit wird im Jugendalter entdeckt, erobert, eingeübt. Eltern sind für Jungen in dieser Zeit Vorbild und Abgrenzungspersonen gleichermaßen. Demgegenüber werden gleichaltrige Jungen in Schule oder Verein als Identifikationsfiguren zunehmend wichtiger.

Peergroup als zentraler Ort männlicher Sozialisation

Peergroups sind für Jungen lebensgeschichtlich die ersten Orte, an denen sie ihre Identitäten erproben können, ohne von ihren erwachsenen Bezugspersonen kontrolliert zu werden. Hier wird ihr Lebensgefühl von Gleichaltrigen gespiegelt, die sie selbst akzeptieren und von denen sie wiederum akzeptiert werden. Vielfältige Wettbewerbsspiele haben den Charakter von „Strukturübungen“. Mit ihnen üben Jungen wesentliche Merkmale von Männlichkeit ein: sich messen und sich dem Wettbewerb stellen (Meuser 2005, 2006). Jungen erfahren sich in diesen Spielen, schränken sich aber auch in ihrem Verhaltensspektrum ein. Beispielsweise kann die Präferenz für einen geschlechtsuntypischen Beruf, z. B. im Erziehungs- und Pflegebereich, mit einem Ansehens- bzw. ‚Männlichkeitsverlust‘ in der Peergroup verbunden sein (Cremers 2012).

Kontakt und Beziehung

Eng verbunden mit dem Ausprobieren von Männlichkeit sind Peergroups auch Übungsfelder für Begehrenskonstellationen (Fritschze und Tervooren 2006). In männlichen Peergroups ist Sexualität ein zentrales Thema der Kommunikation. Sie gestaltet und verdichtet Rollenvorstellungen hinsichtlich sexueller und vor allem heteronormativer Beziehungen zu Mädchen sowie der potentiellen zukünftigen Rolle als Ehepartner, Elternteil und berufstätiger Mann. Tatsächlich gehen Vorstellungen innerhalb der Peergroups von Jungen über die heterosexuelle Ordnung stark von den tatsächlichen Erwartungshaltungen der Mädchen an die Jungen vorbei. Orientieren sich Jungen in Peergroups eher am Ideal einer hegemonialen Männlichkeit, so ist genau diese in der Anbahnung von Kontakten zu Mädchen oftmals kontraproduktiv.

Entwicklungsräume für Selbstbestimmung, Partnerschaftlichkeit und Freiwilligkeit

Diese Ambivalenzen verlangen von Jungen eine hohe Flexibilität. Obwohl für die meisten nach wie vor bedeutsam, berichten zwei Drittel der in einer ethnografischen Langzeitstudie gefragten Jungen von Gefühlen der Machtlosigkeit angesichts des Ideals der hegemonialen Männlichkeit (Renold 2004). Das Bundesforum Männer fördert Initiativen für jungenbezogene sexuelle Bildung, die Jungen konstruktiv ermöglicht, eigene Sexualitäten zu entwickeln, die von Selbstbestimmung, Partnerschaftlichkeit und Freiwilligkeit geprägt sind. Das Bundesforum trägt mit seinen Mitgliedsorganisationen dazu bei, entsprechende Entwicklungs(spiel)räume zu schaffen, in denen Jungen wohlwollende und anerkennende Begleitung erfahren. Dies gilt insbesondere für die institutionelle Erziehung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Aber auch für die Heimerziehung gilt es, Fachkonzepte zum Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten zu entwickeln. Im Zusammenhang mit sexueller Gesundheit engagiert sich das Bundesforum Männer für den Ausbau und die Vertiefung von Aufklärung und medizinischer Betreuung von Jungen. Es fordert, dass im Sinne von Genderkompetenz und Crosswork männliche und weibliche Fachkräfte ihren Umgang mit Jungen und deren sexueller Entwicklung (selbst-)kritisch in den Blick nehmen.

  • Das Bundesforum fördert Angebote für sexuelle Bildung, die Jungen in der Entwicklung der eigenen Sexualität unterstützten sowie Partnerschaftlichkeit und Selbstbestimmung miteinander zu balancieren.
  • Das Bundesforum setzt sich zusammen mit Trägern aus der Kinder-und Jungendhilfe für die Entwicklung von Fachkonzepten zum Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten ein.
  • Es engagiert sich insgesamt für eine verstärkte Aufklärung und medizinische Betreuung von Jungen sowie für Genderkompetenz weiblicher Fachkräfte im Umgang mit Jungen und deren sexueller Entwicklung.
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2013a): Jungen und Männer im Spagat. Zwischen Rollenbildern und Alltagspraxis
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2013b): Jungen und ihre Lebenswelten – Vielfalt als Chance und Herausforderung Bericht des Beirats Jungenpolitik
  • BMFSFJ – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2011): Neue Wege, neue Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. Berlin
  • Cremers, Michael/Diaz, Miguel (2012): … mir ist es egal, Hauptsache soziale Arbeit – Neue Wege für Jungen in der Berufswahl. In: Koordinationsstelle Männer in Kitas (Hrsg.): Männer in Kitas. Opladen, S. 29–44
  • Cremers, Michael (2012): Boys’Day – Jungen-Zukunftstag. Neue Wege für Jungs. Bielefeld.
  • Fachgruppe Jungen im Bundesforum Männer (2014): Was Jungen heute brauchen: Möglichkeit zur Vielfalt, gute Bildung, mehr Gesundheit und Beziehung. In: Switchboard. Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, Nr. 206, Sommer 2014, S. 20-23
  • Fritschze, Bettina/Tervooren, Anja (2006): Begehrensdynamiken in der Sozialisation. Perspektiven des Performativen. In: Bilden, Helga/Dausien, Bettina (Hrsg.): Sozialisation und Geschlecht. Theoretische und methodologische Aspekte, Opladen, S. 139–161
  • Meuser, Michael (2005): Strukturübungen. Peergroups, Risikohandeln und die Aneignung des männlichen Geschlechtshabitus. In: King, Vera/Flaake, Karin (Hrsg.): Männliche Adoleszenz. Sozialisation und Bildungsprozesse zwischen Kindheit und Erwachsen sein. Frankfurt a. M./New York, S. 309–323.
  • Meuser, Michael (2006): Riskante Praktiken. Zur Aneignung von Männlichkeit in den ernsten Spielen des Wettbewerbs. In: Bilden, Helga/Dausien, Bettina (Hrsg.): Sozialisation und Geschlecht. Theoretische und methodologische Aspekte, Opladen, S. 163–178
  • Neue Wege für Jungs. Bundesweites Netzwerk und Fachportal zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen. www.neue-wege-fuer-jungs.de
  • Renold, Emma (2004): ‘Other’ boys: negotiating non-hegemonic masculinities in the primary school. In: Gender and Education 16, S. 247–266