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Zielgruppe:

Mitarbeiter:innen von Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Einrichtungen der Eltern- und Familienbildung, Familienzentren und Kitas; Fachkräfte, die Eltern in den ersten Jahren begleiten und andere Interessierte.

Väter mit Migrationsgeschichte sind in öffentlichen Debatten und im Alltagsleben häufig Vorurteilen, negativen Zuschreibungen und Verallgemeinerungen ausgesetzt. Die Vielfalt ihres Lebensalltags und ihre Potenziale, auch im Hinblick auf Vaterschaft, werden genauso wenig wahrgenommen wie ihre individuellen Ressourcen und Anpassungsleistungen.
Eine homogene Gruppe migrantischer Väter existiert nicht, sondern eine große Vielfalt gelebter Väterlichkeit: nicht nur die Herkunftskultur, sondern auch Bildungsstand, soziale Schicht, religiöse Orientierung sowie individuelle Werte und Erziehungsvorstellungen spielen eine gewichtige Rolle bei der Ausgestaltung des Vaterseins. Väter mit Migrationsgeschichte finden kaum Angebote und Anlaufstellen, die ihre Fragen und Perspektiven mitdenken und adressieren. Im Seminar werden wir uns diesen Themen annähern und erarbeiten was in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich existiert und was noch möglich ist.

Hierzu werden wir Instrumente aus der Vorurteilsbewussten Erziehung und dem Early-Excellence Ansatz für die Reflexion nutzen.

  • Zugänge gestalten
  • Räume eröffnen
  • Ressourcen und Kompetenzen nutzen

Arbeitsformen:

Inputs, Filme, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Vorstellung von Projekten zum Thema etc.

Referenten: Christian Mappala, systemischer Coach, Projektleitung im Verband binationaler Familien und Partnerschaften der migrationssensiblen Väterarbeit Hanau

Alex Stathopoulos, Geschäftsführer Regionalstelle Frankfurt, Vorstandsmitglied der LAG Väterarbeit in Hessen und Koordinator des Fachkreises migrationssensible Väterarbeit in Hessen (MISEV)

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung

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