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Rollenstereotype müssen reflektiert werden, um nicht Zuschreibungen immer neu zu reproduzieren. Die Aussage, Männer sind wichtig, weil sie Männer sind, trifft da nur bedingt zu, denn die Qualität liegt nicht daran, dass sie „biologisch“ Männer sind. Männer sind wichtig, da sie Modelle von Männlichkeit(en) für Jungen und Mädchen repräsentieren und aufzeigen, dass sie jenseits von Stereotypen empathisch, fürsorglich und pflegend mit Menschen umgehen können. Die Qualität besteht darin, sich darüber bewusst zu werden, dass männliche Erzieher in einem weiblich konnotierten Arbeitsbereich tätig sind und dies „Wirkungen“ erzielt. Die Reflexion der eigenen Rolle in den unterschiedlichen Ebenen steht im Mittelpunkt der Fortbildung. Bei sich selbst, im Team, bei den Mädchen und Jungen und in der Elternschaft.
An den beiden Fortbildungstagen werden thematisch die folgenden Bereiche mit den teilnehmenden männlichen Fachkräften bearbeitet:

  • Mein Selbstverständnis
  • Meine Rolle im Team
  • Meine Rolle bei den Kindern
  • Meine Rolle bei den Eltern

Methoden: Inputs, Filme, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Methoden ausprobieren etc.

Referent: Marc Melcher, Diplom-Pädagoge, Referent für Genderpädagogik, Early Excellence-Berater

Termin: 10.10.-11.10.22

Zeiten: 1. Tag 10:00-17:00 Uhr und am 2. Tag von 9:00-16:00 Uhr.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung

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