#4 Rassifizierte Männlichkeiten: Online-Fachgesprächsreihe

Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Wahre Männlichkeit? Männlichkeiten und Männlichkeitsbilder in der Neuen Rechten

#4 Rassifizierte Männlichkeiten

Nicht nur rechtsextreme Männer greifen auf Rassismen zurück, auch bürgerliche Männer reagieren auf gesellschaftliche Herausforderungen mit Abgrenzung vom imaginierten anderen Mann. Bürgerliche Männer müssen Anpassungsleistungen in einer sich zunehmend geschlechtergerecht entwerfenden Gesellschaft vollbringen. Während mühsam Schritte vollzogen werden, richtet sich der Blick zunehmend auf die Männlichkeiten marginalisierter Gruppen. Rassifizierte Männlichkeiten und Unterschichtsmännlichkeiten werden als archaisch und unbeweglich beschrieben. Der Abstand zu den als anders definierten Männlichkeiten scheint der Gradmesser der eigenen Emanzipation zu sein. Der Vortrag thematisiert die Vergeschlechtlichung von Rassifizierung und die Konstruktion einer weiß-bürgerlichen männlichen Norm in Abgrenzung zu veranderten Männlichkeiten. Mit Özcan Karadeniz, Politikwissenschaftler und Geschäftsführer des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften in Leipzig.

Das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet in Kooperation mit dem Netzwerk Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse die Gesprächsreihe: „Wahre Männlichkeit? Männlichkeiten und Männlichkeitsbilder in der Neuen Rechten“. Die Veranstaltungsreihe mündet in eine Tagung im Herbst 2021, in deren Rahmen Erkenntnisse aus den Online-Fachgesprächen aufgenommen und gebündelt werden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm und zur Anmeldung

Nach oben