Online-Tagung 2021 “Buben*arbeit in Österreich unter dem Blickwinkel der Pandemie”

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Wie in vielen anderen Bereichen hat die Covid-19-Pandemie auch auf die „Buben*arbeit“ (Jungenarbeit) in Österreich großen Einfluss genommen. Sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Bereich hat sich im letzten Jahr viel verändert. Zahlreiche Studien zu den Auswirkungen der Pandemie wurden durchgeführt und zeigten, dass auch hier der Faktor Geschlecht nicht außer Acht gelassen werden darf. Die Bubenarbeit ist zudem zu einem wesentlichen Faktor in der Gewaltprävention, Berufsorientierung und Sexualpädagogik sowie in der Auseinandersetzung mit Geschlechtergerechtigkeit geworden.

Ein Ziel der Tagung ist es, die unterschiedlichen Strategien und neuen Erkenntnisse aus den Bereichen Schule, außerschulische Kinder- und Jugendarbeit und Wissenschaft darzustellen und eine Möglichkeit zum Austausch unter alljenigen zu bieten, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder zu diesem Thema forschen.

Vorträge:

Am 8. November gibt es Vorträge von Raewyn Connell (AUS) (Beginn: 9:15) sowie Sandy Ruxton und Stephen Burrell (UK) (Beginn: 10:35). Die Vorträge sind in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.

Am 9. November gibt es Vorträge von Paul Scheibelhofer (Universität Innsbruck) (Beginn: 9:15) und Barbara Rothmüller (Sigmund Freud Universität Wien) (Beginn: 10:35).

Workshops:

8. November 2021, 13:00-16:00

Burschen*arbeit? Direkt Bock! Gelingende Angebote in der geschlechterreflektierenden Jugendarbeit setzen (Michael Kurzmann und Jonas Pirerfellner)
Soziale Medien und Herausforderungen in Zeiten der Pandemie (Elke Prochazka)
Hilfe zur Selbsthilfe – ein Lernprozess (Sandra Jensen)
Dance.Help.Boys – Buben in Bewegung bringen (Romana Besedova)
Masculinity und Social Media (Wolfgang Pospischill) (13:30-16:30)

9. November 2021, 13:00-16:00

Ökonomie als Thema der Gewaltprävention in der gendersensiblen Jugend*arbeit (Teresa Schweiger)
Gender matters – auch für Burschen* – Was Buben/Burschen über Genderthemen zu sagen haben und was wir daraus lernen können (Claudia Wallner und Michael Drogand-Strud)
Neue Rollen, neue Chancen – Was ist zu berücksichtigen in der Arbeit mit afghanischen männlichen Kindern und Jugendlichen? (Shokat Walizadeh)
Geschlechtersensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Frauenhaus (Teresa Janker, Stefan Glaser)
Caring Masculinites in Zeiten der Pandemie (Christof Moser)

Weitere Informationen zur Veranstaltung zum Programm und zur Anmeldung

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