Geschlechtsspezifische Perspektiven zu Männlichkeit und Glücksspiel

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Bei dem Fortbildungsseminar „Männlichkeit und Glücksspiel – Geschlechtsspezifische Perspektiven zu einer männerdominierten Störung“ der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW mit Peter Kagerer sind noch freie Plätze frei. Die Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung in Köln geplant.

Bei der Funktionalität des Glücksspiels, bei den auffälligen Verhaltensweisen, bei den Problemthemen und bei den Vorbildern von Glücksspielern erkennt der Psychologe Peter Kagerer einen Bezug zu dem, was mit Männlichkeit beschrieben wird. Männlichkeit ist nicht nur ein biologischer Faktor, Männlichkeit ist auch ein psychosoziales Konstrukt. Laut Peter Kagerer bedeutet dies, dass das Mann-Werden und Mann-Sein sich nach bestimmten Regeln und Mustern richtet, die nicht immer förderlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind. Diese Normen genau zu betrachten und ihre guten Seiten zu würdigen, sie andererseits aber auch in Frage zu stellen und evtl. zu umgehen bietet laut Peter Kagerer Chancen in der Behandlung männlicher Glücksspieler.

Inhalte:

  • Eine männlichkeitsspezifische Perspektive des pathologischen Glücksspiels
  • Die besondere Berücksichtigung von Gewalterfahrung und ihren Folgen für den Glücksspieler
  • Männerspezifische diagnostische und therapeutische Implikationen
  • Praktische Vorgehensweisen in der Therapie (und evtl. in der Prävention)
  • Selbstfürsorge und Achtsamkeit, Chancen und Widerstände

Zielgruppe: 

Mitarbeiter:innen aus dem sozialen Bereich / Suchtberater:innen / Beratungslehrer:innen / Schulpsycholog:innen / Schulsozialarbeiter:innen

Referent

Peter Kagerer (Psycholog. Psychotherapeut in eigener Praxis)

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

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