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Fortbildung – Geflüchtete Jungen und junge Männer im Exil – was wird gebraucht und was können wir konkret anbieten?

4. September, 10:30 - 6. September, 14:30

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Der Großteil der unbegleiteten minderjähren Geflüchteten ist männlich und versteht sich als männlich. Viele von ihnen, die in Jugendhilfe und Jugendarbeit gelandet
sind, stellen sich mit ausgeprägten Männlichkeiten dar. Erst bei genauem Hinsehen und Verstehen wollen, wird sichtbar, wie vielfältig die Lebensentwürfe tatsächlich
sind. Ausgehend von der Frage, welche realen Bedarfe bei männlichen Geflüchteten vorliegen, widmet sich diese Fortbildung den Handlungsoptionen der jetzigen Pädagogik:

  • Brauchen wir neue Kompetenzen in der Arbeit mit männlichen Geflüchteten? (Und wenn ja, welche konkret?)
  • Oder genügen Migrationssensibilität und Genderkompetenzen bereits aus?
  • Was genau müssen wir bei (extremen) Fluchterfahrungen berücksichtigen?
  • Welche Rolle spielen Opfererfahrungen und Traumatisierungen?
  • Wo liegen die Grenzen unserer Arbeit?
  • Wie können Sprachbarrieren überwunden werden?
  • Was sind sinnvolle Kooperationen? Wo sind Probleme vorprogrammiert?
  • Welche Methoden können wir wie weiterentwickeln, so dass sie auch von männlichen Geflüchteten angenommen werden können?
  • Und wie begegnen wir denjenigen Jungen und jungen Männern, die sich nicht als männlich verstehen? Und welche Rolle spielt LGBTIQ als Fluchtursache?

Alle weiteren Details und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf auf der Website des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.

Details

Beginn:
4. September, 10:30
Ende:
6. September, 14:30

Veranstaltungsort

Bildungsstätte Bredbeck
An der Wassermühle 30, Osterholz-Scharmbeck, 27711 Deutschland
+ Google Karte
Webseite:
http://www.bredbeck.de/