10. Dezember | Berlin:

Gleichstellungsorientierte Männerpolitik? In den zurückliegenden drei Jahren hat das Bundesforum Männer mit dem Projekt Männer im Wandel unter anderem zu Themen wie Vereinbarkeit, Männergesundheit, Männerberatung, Vaterschaft nach Trennung und Scheidung gearbeitet. Dabei wurden Fachleute vernetzt, miteinander ins Gespräch gebracht und politisches Agenda-Setting betrieben.

Ab 2020 soll an die erfolgreiche Arbeit im Rahmen eines neuen Projekts (Männer gewinnen – Gleichstellungsorientierte Männerpolitik gestalten) angeknüpft werden. Dabei soll die Perspektive einer gleichstellungsorientierten Männerpolitik in einem doppelten Sinne geschärft werden:

  1. Männer gewinnen, weil Männer selbst von Gleichstellungspolitik profitieren.
  2. Männer gewinnen, weil Gleichstellungspolitik Männer als (mit)gestaltende Akteure braucht.

Zudem wird das Bundesforum Männer im nächsten Jahr 10 Jahre alt. Das ist ein guter Anlass, um sich im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit den Perspektiven von Jungen-, Männer- und Väterpolitik für das nächste Jahrzehnt auseinanderzusetzen und gemeinsam Zukunftsbilder zu entwerfen.

Was sind drängende gleichstellungspolitische Themen aus einer männerpolitischen Perspektive? Wie können diese im politischen Raum sichtbarer gemacht werden? Welche Allianzen und Bündnispartner braucht das Bundesforum Männer, um eigene Anliegen einzubringen und umzusetzen? Aber auch: Welche unterschiedlichen Einschätzungen, Interessen und Zugänge bestehen bei den Mitgliedsorganisationen des Bundesforums? Wie finden wir gemeinsame verbandspolitische Positionen? Wie wollen wir zukünftig zusammen arbeiten, welche Formen und Formate sind wünschenswert, welche möglich?

Die Zukunftswerkstatt schafft Raum für einen ergebnisoffenen Dialog mit Blick auf Bedarfe, Konzepte, Perspektiven und die „langen“ Linien einer gleichstellungsorientierten Männerpolitik. Ziel ist es, einen Orientierungsrahmen für zukünftiges gemeinsames Handeln als Verband zu entwickeln – nach innen wie nach außen. Im Vordergrund stehen dabei die Eigenverantwortung und Selbstorganisation, die Ressourcen und Kompetenzen der Teilnehmenden. Leitlinie ist zugleich, der Perspektive auf das Gemeinsame Vorrang vor dem Trennenden einzuräumen.

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10.30 Uhr Ankommen
Gesamtmoderation:
Dr. Gabriele Schambach (Genderworks) & Dr. Dag Schölper (Bundesforum Männer e.V.)
11.00 Uhr Begrüßung und Einführungsphase
Kurze Vorstellung der Teilnehmenden und Einführung in die Methode
11.45 Uhr Kritikphase
Kritik des status quo aus je eigener Perspektive
12.30 Uhr Phantasiephase
Raum für Wünsche, Träume und Utopien
13.30 Uhr MITTAGSPAUSE
14.45 Uhr Verwirklichungs- bzw. Realisierungsphase
Konfrontation von Utopie und Realität – Entwicklung von konkreten Lösungsideen
16.30 Uhr Schluss bei Kaffee und Kuchen