Jobangebot: Regionale Fachkräfte auf Honorarbasis für Fortbildungen zu ‚Männlichkeit und Flucht‘

Zur Verstätung unseres Projekts „Geschlechterreflektierte Arbeit mit männlichen Flüchtlingen“ werden gesucht:

Regionale Fachkräfte auf Honorarbasis für Fortbildungen zu ‚Männlichkeit und Flucht‘.

Darum geht es

Planung und Durchführung von praxisverankerten Fortbildungen in einer von vier Regionen Deutschlands für Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit männlichen Geflüchteten. Ziel ist die Stärkung von geschlechtergerechten und -reflektierenden Perspektiven, Strategien und gesteigerter Handlungssicherheit in der Arbeit mit geflüchteten Jungen und Männern.

Vermittelt werden sollen Grundlagen, Haltungen und Methoden aus der Jungen- und Männerarbeit, die auf die speziellen Bedarfe – und Ressourcen – der männlichen Geflüchteten angepasst werden.

In Absprache mit dem Projektteam übernehmen Sie die Koordination, Durchführung und Evaluation einer Fortbildung in einer Einrichtung in Ihrer Region. Die Fortbildung strukturiert sich entlang des Basiskonzepts am Ende dieses Dokuments. Die Termine werden innerhalb des angegebenen Zeitrahmens individuell mit der Einrichtung festgelegt. Ihr Auftrag umfasst:

  • Kick Off Fachforum Männlichkeit und Flucht am 05.05.2017 in Berlin (nach Möglichkeit)
  • Teilnahme an einer eintägigen Vorbereitung in Berlin (voraussichtlich im Mai 2017)
  • Anbahnung und Abstimmung mit dem Praxispartner vor Ort in einem der Praxisfelder Unterbringung, Schule, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Sport, Gesundheit und Soziales
  • Durchführung der Fortbildung (3-4 Termine) mit dem Team einer Praxiseinrichtung.
  • Schriftliche Dokumentation und Evaluation des Prozesses und der zentralen Ergebnisse.
  • Gemeinsamer Auswertungstag in Berlin (voraussichtlich im September 2017)

Neben der Weiterbildung geht es darum, zu erarbeiten, was unter einer geschlechtersensiblen bzw. -reflektierenden Perspektive auf Seiten aller Beteiligten förderlich ist, um zu einem gelingenden Integrationsprozess mit geflüchteten Jungen und Männern beizutragen bzw. die hierzu nötigen Strukturen und Angebote zu stärken und zu erweitern.

Erforderliche Qualifikation:

Die wichtigste fachliche Grundvoraussetzung ist, dass Sie über einen breiten Erfahrungsschatz zu ressourcenorientierten Theorien und Praktiken der geschlechterreflektierenden Arbeit, insbesondere der Jungen- und Männerarbeit verfügen. Des Weiteren liegt Ihnen die Anwendung entsprechender Ansätze in der Arbeit mit geflüchteten Jungen und Männern am Herzen. Idealerweise haben Sie auch Kenntnisse von und Zugänge zur Arbeit mit Geflüchteten und sind in Ihrer Region gut vernetzt mit Institutionen und Personen „im Feld“. Sie haben zudem Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von aktivierenden, abwechslungsreichen Fortbildungen bzw. Lernprozessen, arbeiten gerne eigenverantwortlich, sind verlässlich, empathisch, kommunikativ und strukturiert? Herzlich willkommen!