Haupt-Impuls: Golschan Ahmad Haschemi, Amadeu Antonio Stiftung, Projekt ju:an

Doku: Fachforum „Geflüchtete Jungen, Männer und Väter“ Berlin im Januar 2016

Frau Golschan Ahmad Haschemi von der Amadeu Antonio Stiftung problematisierte einleitend, wie der vermeintlich andere, „fremde“ Mann in Abgrenzung zum Eigenen, d.h. zur Mehrheitsgesellschaft diskutiert wird, um daran anknüpfend den „15-Punkte-Plan für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen“ vorzustellen.

Golschan Ahmad Haschemi setzt sich in ihrer Arbeit im Kontext rassismuskritischer Jugendarbeit viel damit auseinander, wie die Gesellschaft „problematische“ Männlichkeitskonstruktionen „fremder“ Männer diskutiert. Wie auch die Ereignisse rund um die Gewaltvorfälle zu Silvester in Köln zeigen, findet in der breiten öffentlichen Debatte in Deutschland selten eine Auseinandersetzung mit heutigen Männlichkeitskonstruktionen in Deutschland statt, ohne sich problemfixiert auf die Maskulinität junger Männer mit vermeintlichem Migrations- und hierbei vorzugsweise muslimischem Hintergrund zu beziehen.

So kommt es immer wieder zur Konstruktion des „anderen“ Mannes, wobei die Existenz einer vermeintlich homogenen Gruppe behauptet und problematisiert wird. Gesprochen wird über „die Araber“, „die Muslime“, „die (männlichen) Flüchtlinge“, die von einer deutschen „Mainstream-Männlichkeit“ abgegrenzt werden. Weiße, der Mehrheitsgesellschaft angehörige „Mainstream-Männlichkeiten“ bleiben so unbesprochen, unmarkiert und unbehandelt.

Diese Zuschreibungen, mittels derer „konfliktbehaftete Männlichkeit“ im Inland „outgesourct“ und somit zum Problem einer „anderen, fremden“ Männlichkeit innerhalb Deutschlands gemacht wird, lassen sich allgemein verbreitet in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik, in rechtskonservativen und liberalen bis hin zu linken und feministischen Diskursen finden.

Viele Autor_innen, Wissenschaftler_innen, Journalist_innen, Politiker_innen sowie Polizist_innen transportieren regelmäßig in wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Texten und Medienberichten das Bild einer fernen bzw. fremden Kultur, die unvereinbar sei mit sogenannten deutschen und/oder westlichen Werten.

Der Begriff Kultur wird hierbei oftmals stellvertretend für Begriffe wie Rasse und/oder Ethnie verwendet. In der Untersuchung einer Vielzahl dieser Quellen lässt sich ein Narrativ beobachten, das Golschan Ahmad Haschemi als Kulturalisierung und Ethnisierung sexualisierter Gewalt bezeichnen möchte.

Dieses Grundmuster funktioniert, indem bestimmte Verhaltensmuster als kulturelle Praxis bestimmt werden: die Gesamtheit einer vermeintlich homogenen „Kultur“ lässt sich so im Phänomen des „Sexmob“ widerspiegeln. Männlichkeit und Männlichkeitskonstruktionen zu untersuchen sollte daher stets eng verknüpft sein mit prüfenden Fragen nach den Methoden und vorangestellten Behauptungen vorherrschender Narrative: Es ist nötig, sich mit Rassismusdiskursen zu befassen, um Kritik an den wirklichkeitsverzerrenden Bildern der (Re-)Präsentation fremdmarkierter Männlichkeiten aufzuzeigen. Es gilt aufzuschlüsseln, dass diese „kulturelle männliche Praxis“ nicht fern ist, wie es in der breiten Gesellschaft immer wieder behauptet wird. Sexismus, hegemoniale Männlichkeit, das entsprechende Hierarchiegefälle und sexualisierte Gewalt sind überall dort Schlüsselaspekte der Konstruktion (stereotyper) Männlichkeit, wo das klassische binäre Geschlechtersystem vorherrscht – eben auch in Deutschland.

Die heutige Veranstaltung richtet sich bedarfsorientiert an die Situation (junger) Männer mit Fluchterfahrung. Die Referentin ist davon überzeugt, dass es konkrete Handlungsmethoden geben muss, um zum einen Menschen zu unterstützen in der Abwehr rassistischer Angriffe auf sie, und um zum anderen die gegenwärtige Gesellschaftsstruktur Deutschlands aus der starren Vorstellung von „Wir und die Anderen“ zu befreien.

Die Vielzahl rassistischer Mechanismen einer vermeintlichen Mehrheitsgesellschaft gegenüber jungen Männern mit Fluchterfahrung führen auch in der Jugendbildungsarbeit zu Stigmatisierungen von Teilen der Zielgruppe in Jugendeinrichtungen, Jugendfreizeitheimen und Jugendclubs.

So ist diese Veranstaltung des Bundesforums auch für die Praxisstelle „ju:an – Antisemitismus und Rassismuskritische Jugendarbeit“ wichtig. In der Praxisstelle setzt sich das Team auseinander mit den Bedarfen von Jugendarbeiter_innen, Jugendsozialpädagog_innen und Multiplikator_innen, die in der Jugendbildungsarbeit tätig sind. Die Praxisstelle bündelt die Expertise aus drei Jahren Projekterfahrung. Beraten, geschult und gecoacht werden Multiplikator_innen bei der Umsetzung nachhaltiger antisemitismus- und rassismuskritischer Jugendarbeit. Die Arbeit der Praxisstelle setzt also bei denen an, die selbst mit Jugendlichen arbeiten.

Der „15-Punkte-Plan für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen“

Der Plan für eine Willkommensstruktur will eine Antwort geben auf folgende Frage: „Welche Unterstützung und Perspektiven bietet Jugendlichen mit Fluchterfahrung die Offene Kinder- und Jugendarbeit als Baustein einer ganzheitlichen Bildung?“
Den Ansatzpunkt bildet die seit 2010 auch für Deutschland geltende UN-Kinderrechtskonvention, mit der auch Jugendliche mit Fluchterfahrung das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht haben. Die Öffnung von Jugendeinrichtungen und die Angebotsentwicklung für Jugendliche mit Fluchterfahrung sind ein wichtiger und notwendiger Schritt, um diese Kinderrechte in die Praxis umzusetzen, nachhaltige Teilhabe und Chancengerechtigkeit zu ermöglichen und auch das Recht auf Bildung, Freizeit, Spiel und Erholung zu verwirklichen.

Die Offene Jugendarbeit kann mit ihren grundlegenden Prinzipien Partizipation, Freiwilligkeit, Niedrigschwelligkeit und Offenheit auch für Jugendliche mit Fluchterfahrung gute Angebote machen. Dafür werden, über die vielfach ausgerufene „Willkommenskultur“ hinausgehend, umgestaltete und erweiterte Angebote für diese Jugendliche zu entwickeln sein, um den Jugendlichen mit Fluchterfahrung eine chancengerechte Teilhabe und eine langfristige Perspektive ermöglichen können. Die nötige Veränderung professioneller Strukturen in der Jugendarbeit, inklusive rechtlicher und institutioneller Vorkehrungen, soll eine Willkommensstruktur für Jugendliche mit Fluchterfahrung etablieren, deren Aufbau in 15 konkreten Schritten vorgeschlagen wird.

1. Willkommensstruktur als Bildungsauftrag verstehen

Der Bildungsauftrag sollte auf einer klaren kinder- und menschenrechtsorierentierten Haltung basieren, um dann in einem breiten Netzwerk der Akteure in Jugendhilfe und -arbeit bedarfsgerechte Angebote für Jugendliche mit Fluchterfahrung zu entwickeln oder durch Anpassung und Veränderung bereits bestehender Angebote zu gestalten.

2. Sichtbar werden, Fragen stellen und Menschen kennenlernen

Jugendeinrichtung müssen für Jugendliche mit Fluchterfahrung sichtbar werden, diese aufsuchen und persönlich ansprechen (z.B. durch mehrsprachige Flyer, Plakate oder Projektwebseiten), auch über Willkommensinitiativen, Migrant_innen(selbst)organisationen, Heimleitungen von Unterkünften oder dem Jugendamt. Freizeit- und aktionsorientierte Angebote ermöglichen einen ersten Kontakt, bei denen man Wünsche der Zielgruppe ermitteln und in die weitere Angebotsentwicklung einbeziehen kann.

3. Sachinformationen als Planungsgrundlage nutzen

Weniger im Feld Flucht und Asyl erfahrene Jugendeinrichtungen sollten sich über Hintergründe in Krisengebieten und die Situation Geflüchteter in Deutschland bzw. der eigenen Region informieren oder fortbilden lassen (z.B. bzgl. der Herkunftsländer, Fluchtrouten, Sprachkompetenzen, gesetzlicher Regelungen wie der Residenzpflicht, finanziellen und versicherungstechnischen Fragen usw.).

4. Netzwerke suchen und aufbauen

Die Arbeit mit fluchterfahrenen Jugendlichen und die Etablierung einer Willkommensstruktur braucht neue Netzwerke und die Bündelung lokaler Expertise, insbesondere durch vorhandenes Wissen und Strukturen von Expert_innen zum Thema Flucht, Asyl, Migration, d.h. kompetente Ansprechpartner_innen wie z.B. Rechtsanwält_innen, Krisendienste, Traumatherapeut_innen, Sozialberatung, Dolmetscher_innen oder Ärzt_innen.

5. Jugendliche „Stammbesucher_innen“ vorbereiten und einbinden

Die „Stammbesucher_innen“ sollten mit Hintergrundwissen (zu Fluchtgründen, Asylpolitik usw.) vorbereitet werden und mit den vorhandenen Kompetenzen/ Ressourcen (wie z.B. Sprachkenntnissen oder Zugängen zu Communities) in die Angebotsplanungen und -durchführungen einbezogen werden.

6. Begegnung auf Augenhöhe gestalten

Wichtig ist die Zusammenarbeit mit Expert_innen aus Migrant_innenselbstorganisationen und Initiativen von Geflüchteten, damit Kontakte oder „Begegnungsprojekte“ im Vorfeld gut und mit großer Sensibilität vorbereitet sowie achtsam umgesetzt werden, z.B. entlang von Fragen wie: wer begegnet wem von welcher gesellschaftlichen Position aus, wer wird wie beteiligt, wem nützt es und wer lernt eigentlich auf wessen Kosten? Solidarisches Handeln muss sich von Paternalismus distanzieren, sondern durch konsequente Teilhabe Geflüchteter an Entscheidungsprozessen verwirklicht werden (z.B. sicherstellen, dass ggfs. Unterstützung von Sprachmittler_innen oder Mitarbeiter_innen von Gemeindedolmetscherdiensten hinzugezogen werden kann).

7. Partizipation von Jugendlichen als Grundpfeiler der Jugendarbeit verstehen

Partizipationskultur als Handlungsprinzip demokratiebildender und emanzipatorischer Jugendarbeit muss durchgängig und für alle Jugendlichen gelten. Auch in Arbeit mit Jugendlichen, die in bestimmten Bereichen Unterstützung brauchen, müssen deren vorhandene Stärken/Ressourcen im Blick bleiben, trotz oder eben auch gerade wegen ihrer Fluchterfahrung.

8. Hetze gegen Geflüchtete und Rassismus klar entgegentreten

Die Entwicklung einer Willkommensstruktur beinhaltet auch, als Einrichtung eine Haltung zu entwickeln, die Diskriminierungen und Ausgrenzung, körperlicher Gewalt, rassistischen Sprüche und Demütigungen durch andere Jugendliche, Eltern oder Kolleg_innen, im Sozialraum, in Arbeitsgruppen, in der eigenen Familie oder den Medien eine klare Absage erteilt – auch dann wenn die Betroffenen selbst nicht anwesend sind. Mittels klar und transparent in der Einrichtung verabredeter Umgangsregeln, die gegenüber allen durchgesetzt werden müssen, sollten auch die mitunter vorhandenen Vorurteile oder menschenfeindlichen Denkmuster der Jugendlichen mit Fluchterfahrungen angegangen werden. Ergänzend sollte man daher professionelle Unterstützung von Empowerment-Expert_innen einbeziehen, damit Jugendliche ihre Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus und/oder Antisemitismus verarbeiten können und ermutigt werden ihre eigenen Haltungen zu reflektieren.

9. Position beziehen und Geflüchteten(selbst)organisationen unterstützen

Soziale Arbeit mit Geflüchteten ist immer auch politisches Handeln, insbesondere in Form von Petitionen, Offenen Briefen sowie der Präsenz bei relevanten Veranstaltungen, Festen und Demonstrationen, auch als Kooperationspartner_in für Projekte von Selbstorganisationen. Bei solchen Aktivitäten sollten das Fachwissen, sprachliche Kompetenzen und Netzwerke von Migrant_innenselbstinitiativen wertschätzend einbezogen und honoriert werden. Die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit für Jugendliche mit Fluchterfahrung können auch Träger unterstützen und verbessern helfen, die nicht direkt mit dieser Zielgruppe arbeiten.

10. Sozialraum mitgestalten, Kompetenzen bewusst einsetzen

Sie können den Wandel des Sozialraums ihrer Einrichtung mitgestalten, insbesondere in enger Kooperation zentraler Akteur_innen (z.B. mit Schulen und Sportvereinen), um Ressentiments und Vorurteilen gegenüber Jugendlichen mit Fluchterfahrung entgegenzuwirken. Die Grenzen der ehrenamtlich für Jugendliche mit Fluchterfahrung Tätigen und ihrer Kompetenzen muss gewahrt sein, damit Hilfs- und Unterstützungsangebote zuverlässig und ohne zusätzliche Belastungen für Betroffene umgesetzt werden können (z.B. durch falsche Beratung, wenig Sachkenntnis, nicht einlösbare Hilfsversprechen usw.). Außerdem sollte ehrenamtliches Engagement darauf achten, dass welche Bereiche adäquater Versorgung Geflüchteter Aufgabe zuständiger Behörden ist und bleiben muss.

11. Mädchenspezifische Fluchtgründe und -erfahrungen anerkennen

Das Bewusstsein für und die Arbeit zu geschlechtsspezifischen Bedarfen und Bedürfnissen, die auf ebenso spezifischen Fluchtgründen und -erfahrungen basieren (z.B. sexuelle Gewalt, Zwangsprostitution), muss standardmäßig ein Qualitätskriterium der Arbeit in Jugendeinrichtungen sein. Dazu kann man Empfehlungen und Informationen bspw. bei den Landesarbeitsgemeinschaften für Mädchenarbeit einholen und bereits vorhandene Instrumente und Methoden geschlechtersensibler pädagogischen Arbeit an die Bedürfnisse geflüchteter Mädchen und junger Frauen anpassen.

12. Queere Geflüchtete stärken

Damit die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung als Asylgrund anerkannt wird, brauchen Homo- oder Transsexuelle mit Fluchterfahrung in Deutschland Unterstützung dabei, die Zumutungen des Verfahrens zu bewältigen, z.B. den Nachweis der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gegenüber fremden Behördenmitarbeiter_innen erbringen zu müssen. Jugendeinrichtungen sollten Lesben- und Schwulenorganisationen für Aktivitäten hinzuziehen, um homo- und transphoben Sprüchen oder Gewalthandlungen gegen lesbische, schwule, inter- oder transgeschlechtliche Jugendliche mit Fluchtmigrationserfahrung, z.B. in Behörden, in Schulen, in Gemeinschaftsunterkünften oder im Jugendzentrum entgegenzutreten.

13. Perspektivwechsel vornehmen

Professionelle sollten ihre Funktionen als Vertreter_innen eines Staates und einer Gesellschaft reflektieren, wie sie von Geflüchteten wahrgenommen werden (können), als „fremd“ und – trotz aller Anstrengungen – schwer verständlich, wenig transparent, sehr kompliziert, voller Barrieren und auch willkürlich. Ein differenz- und machtsensibler Umgang mit der eigenen gesellschaftlichen Position erfordert einen Perspektivwechsel von Vertreter_innen in weißen deutschen Einrichtungen bzw. Pädagog_innen in Jugendeinrichtungen.

14. Jugendlichen mit Fluchterfahrung selbstbestimmte Räume eröffnen

Damit Jugendliche mit Fluchterfahrung die Gesellschaft mitgestalten und sich persönlich weiterentwickeln können, brauchen sie teilweise mehr Unterstützung als andere Jugendliche, weil es besondere Gesetzgebungen für sie gibt, sie die Sprache noch nicht sprechen oder weil sie bestimmte Alltagskompetenzen zur Orientierung in einer für sie völlig fremden Umgebung noch entwickeln müssen (z.B. Ausfüllen von Behördenunterlagen). Trotzdem sollte man sie nicht auf ihre Fluchterfahrung reduzieren, sondern Jugendlichen mit Fluchterfahrung für ihre ganz unterschiedlichen Kompetenzen, Wünsche und Bedürfnisse (wie z.B. mal dem Alltag zu entfliehen oder Rückzugsmöglichkeiten zu haben) selbstbestimmte Räume (z.B. für eigene Ideen und Freizeitgestaltungen) zur Verfügung stellen.

15. Fort- und Weiterbildungen intensivieren

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zu kinder- und menschenrechtsbasierter Arbeit sowie antisemitismus- und rassismuskritischer Jugendarbeit sind als Qualitätskriterium der Bildungsarbeit unerlässlich. Über einmalige „spezielle Fortbildungsangebote“ hinaus müssen Fachkräfte sich Zeit und Raum nehmen für einen regelmäßigen und möglichst fachlich begleiteten Erfahrungs- und Fachaustausch mit anderen Fachkräften und Ehrenamtlichen, z.B. über selbstreflexive Methoden, die Auseinandersetzungen mit eigenen Privilegien und den Abbau tief verwurzelter Vorurteile, Wissen der Traumapädagogik, dem Asylrecht sowie zu kinderspezifischen Fluchterfahrungen und -gründen (vgl. Projekt »ju:an«. 2015).

Im Anschluss an den Impuls kamen kritische Rückfragen und Anmerkungen der Teilnehmenden, die sich gegen die geschlechterstereotype Schieflage richteten, dass der 15-Punkte-Plan lediglich den Bedarf sieht, geflüchteten Mädchen unterstützende Angebote zu machen. Es wurde gefordert, den entsprechenden Punkt 11 um Bedarfe und Problemlagen männlicher Geflüchteten zu ergänzen und diese auch als Zielgruppe geschlechtsreflektierter Angebote der Jugendhilfe im Sinne des 15-Punkte-Plans zu bestimmen.

Quelle:

Projekt »ju:an«. Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit der Amadeu Antonio Stiftung (Hrsg.) (2015): Handreichung „15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen“. Berlin. URL: http://www.projekt-ju-an.de/w/files/juan/15-punkte-plan_web.pdf (Zuletzt: 30.01.16)

 

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