2 Jahre Beschneidungsurteil – Anlass eines Symposiums an der Uni Köln

KölnSymp2014kleinAnfang Mai 2012 hat das Kölner Landgericht mit seinem „Beschneidungsurteil“ eine hitzige politische Diskussion um die Strafbarkeit der religiös motivierten Beschneidung von Jungs ausgelöst. Kurz vor Weihnachten 2012 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz (§ 1631d BGB), das es den Eltern erlaubt, „in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen“.

Vor diesem Hintergrund hatten MOGiS e.V. (Mitglied im Bundesforum Männer) und pro familia NRW am 6. Mai 2014 zu einem wissenschaftlichen Symposium in der Uni Köln eingeladen. Titel der Veranstaltung: „Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis„.  Die auf dem Symposium gehaltenen Vorträge können hier online als Video abgerufen werden.

————————–

Das Bundesforum Männer veranstaltete bereits im Sommer 2013 eine Fachveranstaltung zu diesem Thema. Mehr dazu hier.